Vorgänger Chasechemui

Bauten Djoser

Pyramide Djosers


Regierungs- und Familiendaten:
Regierungszeit 2720 - 2700 v. Chr.
2665 - 2645 v. Chr.
nach Lexikon der Pharaonen
nach Jürgen v. Beckerath
Dynastie 3. Dynastie  
Vorgänger Chasechemui ( neueste Forschung) nach G. Dreyer
Mutter Ni-maat-hapi (?) nicht gesichert  
Vater Chasechenmui (?) nach Dreyer
Geschwister ?  
Kinder Jn.t kA.s      Intkaes nach Bettina Schmitz
Ehefrauen Hetephernebti ( !tp Hr Nb.t j)  

Aufgrund der Übereinstimmung der Abydosliste mit dem Turiner Königspapyrus ist man früher davon ausgegangen, dass der Begründer der 3. Dynastie ein König namens Nebka war, auf den dann Djoser folgte.
(Quelle: Lexikon der Pharaonen / Schneider)

Zwischenzeitlich ist von G. Dreyer überzeigend dargelegt worden, dass zwischen Chasechemui und Djoser kein König namens Nebka geherrscht haben kann, da einwandfrei feststeht, dass Djoser für die Bestattung Chasechemuis Sorge trug.    

Durch die Ausführungen von Günther Dreyer müssen die Angaben des Annalensteines, die bisher Nebka und Djoser zugeschrieben worden sind, auf Djoser und Djoserteti bezogen werden.
A
llgemein wird heute davon ausgegangen dass Chasechemui (?) Djosers Vater ist. Ebenso,  dass seine Mutter eine Dame namens Nimaathapi war – dies ist jedoch keineswegs so sicher wie behauptet. Bei Nimaathapi wird auch oft als von der Schwiegermutter König Djosers gesprochen.

Der Geburtsname des Königs Djoser ist uns nur bekannt durch nichtzeitgenössische Denkmäler. Zur Zeit der thinitischen Epoche benutzten die Könige auf ihren Denkmälern ihren Horusnamen. So ist der einzigste in der Stufenpyramide bezeugte Name Neterychet, und erst durch Graffiti aus dem Neuen Reich und schließlich durch die große Felsinschrift aus ptolemäischer Zeit auf der Insel Sehel (Hungerstele) wissen wir mit Sicherheit, dass König Neterychet und Djoser ein und dieselbe Person ist. 

Exkurs 1: 
Nachuntersuchung des DAIK in Abydos:

Neue Funde durch die Nachuntersuchungen des DAIK auf dem Königsfriedhof in Abydos, ermöglichen nun eine genaue Abfolge der Könige am Übergang der 2. zur 3. Dynastie vorzunehmen.

Bei der 1995 begonnenen Freilegung des Grabes von König Chasechemui wurde u. a. auch eine große Anzahl von Verschlüssen gefunden, zumeist solche mit Siegelabrollungen des Chaseschemui. Eine ganze Reihe tragen aber den Horusnamen NT rj Xt, andere Königsnamen sind nicht vertreten.

Es kann keinen Zweifel daran bestehen, dass die Verschlüsse mit Namen des NT rj Xt zur Grabausstattung gehören.

Einen ähnlichen Befund gab es bereits am Grab des Qa´a, wo ebenfalls im Zugangsbereich mehrere Verschlüsse mit Siegelabrollungen des Hetepsechemui gefunden worden sind.

Bislang wurden ca. 40 Siegelabrollungen gefunden. Einige nennen eine Wirtschaftsanlage
 irj Xt  namens !r  War [ ]. Fünf nennen die schon bekannte Festung nrw tA.wj Schrecken vor den beiden Ländern . Auf einem Exemplar ist unter der bekannten Festung noch eine zweite Festung nTrw [ ] aufgeführt, vermutlich dieselbe, die auf einem Reliefblock aus Heliopolis der westlichen Festung nrw tA.wj als östliche Festung gegenübergestellt ist.

Es fanden sich auch mehrere Siegelabrollungen der Ni - !p mAa.t .  Eine Reihe von Exemplaren waren schon von E. Amelineau und W. M. F. Petrie geborgen worden. Aufgrund des Titels , der von H. Junkers mit „ Mutter, die den König geboren hat “ (mwt  mst njswt) übersetzt wurde, von P. Kaplony und W. Helck aber als „ Mutter der Königskinder (mwt  nsw njswt) oder „ Mutter des Königskindes “ gelesen wurde und weitere Siegelabrollungen aus der in die frühe 3. Dynastie zu datierenden Mastaba K 1 von Bet Khallaf, wo sie „ Mutter des Königs von Ober – und Unterägypten (mwt  nswt bjt) genannt wird, war Ni – maat – Hap als Gemahlin des Chasechemui wahrscheinlich die Mutter Djosers.

Aus dem Gesamtbefund mit dem Vorkommen der Siegelabrollungen des NT rj Xt ist nun mit Sicherheit zu erschließen, dass sie als Witwe des Chasechemui zusammen mit ihrem bereits regierenden Sohn NT rj Xt die Bestattung des Chasechemui vorgenommen hat.

NT rj Xt / Djoser ist damit eindeutig als Nachfolger des Chasechemui und erster König der 3. Dynastie zu bestimmen.

Da die Königslisten nach Djoser übereinstimmend +sr tt j (Ttj/ +sr.t j) aufführen, ist Nb kA auf jeden Fall später anzusetzen. Er dürfte Nb kA Ra in der Saqqaraliste entsprechen, die hier offenbar zuverlässiger ist, als die Abydosliste und der Turiner Königspapyrus.

Nb kA muss aber nicht unbedingt der unmittelbare Nachfolger des +sr tt j gewesen sein, da in der selektiven Saqqaraliste nur vier anstelle von fünf Königen genannt sind. Vor ihm könnte noch Horus Chaba einzustufen sein, dem vermutlich die Stufenpyramide von Zawjet el – Arjan zuzuweisen ist, die in der Bauweise direkt an die Anlage des mit +sr tt j zu identifizierenden Horus Sechemchet anschließt.

Eine Einordnung des Nb kA erst gegen Ende der 3. Dynastie, ließe sich auch besser mit den nach K. Sethe als Nb kA zu ergänzenden Zeichenspuren in einer Kartusche neben dem Horusnamen Sanacht auf einer Siegelabrollung aus der Mastaba K 2 in Bet Khallaf vereinbaren. Wie S. Seidelmayer (nach Bestätigung der verschiedentlich angezweifelten Kartusche bei einer Kollation mit dem Original) herausgestellt hat, ist der somit erst ab Huni belegte Gebrauch einer Kartusche eindeutig ein junges Merkmal, das einen Ansatz unmittelbar vor Huni nahe legt.

Mit dem Gesamtbefund am besten übereinstimmend erscheint danach folgende Herrscherreihe:

Djoser                                    +sr Horus NT rj - Xt    

(Horus) Sechemchet              +sr tt j / +sr.t jHorus Shm Xt

(Horus) Chaba                     (Nfr kA Ra) ??                  Horus #aj bA

Nebka                                   Nb kA Ra /  Nb kA      Horus ZA nxt

Huni                                     !wnj Horus OAj HDt ?

Aus der Bestimmung von Djoser als Nachfolger des Chasechemui ergibt sich, dass die bisher Neb kA und Djoser zugewiesenen Jahresangaben auf dem Palermostein auf Djoser und Sechemchet zu beziehen sind. Die Länge der im Turiner Königspapyrus für Djoser  verzeichneten Regierungszeit von 19 Jahren wird damit bestätigt, zweifelhaft erscheint nun allerdings die Richtigkeit der für Nb kA angegebenen Herrschaftsdauer von ebenfalls 19 Jahren, die die womöglich nur als die des ersten Königs der Dynastie übernommen wurde.


Familie König Djosers:

 

Mutter des Djosers: 
- nach S. Roth ÄAT 46 -

N.i - hp - mAAa.t ( Ni-maat-hapi  I. ) = " Zugehörig zu Apis ist die Maat".
Gemahlin des Chasechemui.

Titel: 
Hm.t  nswt  *  mw.t  msw  nswt  *  mw.t  nswt  *  mw.t  nswt  bit  (Mutter des Königs von Ober – und Unterägypten) *  xt.it  !r.w  (Besitz des Horus)  *  Dd(.t) ix.t  nb(.t)  iri(.t = tw) 
n = s

Institutionen:  wxr.t  *  Hw.t  kA 

Belege:  
Siegelabrollungen der Werft der N.i - !p - mAAa.t  aus dem Grab des Chasechemui, Abydos: Kairo CG 11106 – 11112, 11143, 11145;  Chateaudun 38, 61;  Louvre;  Toronto 2324;  London UC 92, 95 – 96.

Siegelabrollungen der N.i - !p - mAAa.t  aus Grab K 1, Beit Challaf: London UC 149 – 152.

Relieffragment von einem Naiskos des Djoser, Heliopolis: Turin Inv. Suppl. 2671 / 21 (Zuordnung fraglich).

Nicht zeitgenössisch:   

Inschrift im Grab des MTn, Saqqara:  Berlin 1105; 

Granitschale: ehem. Sammlung Kofler – Truniger K 412 P / V


Inhalt der Granitschale

Statue des MTn aus dessen Grab, Saqqara: Berlin 1106

Alabasterschale des Sn = i: Privatsammlung Schweiz

Der früheste Beleg für den Titel Hm.t   nswt stammt wahrscheinlich erst vom Beginn der 4. Dynastie. Die hier so bezeichnete Ni - !p mAa.t ist zeitgenössisch – am Beginn der 3. Dynastie – als mw.t   msw  nswt  Mutter der Königskinder überliefert, ein einzigartiger Titel, der ihr Gemahlinnenverhältnis zu einem König impliziert.

Mit der Königsmutter Ni - !p mAa.t    ist uns am Beginn der 3. Dynastie eine weit über ihre Zeit hinaus bedeutende Persönlichkeit überliefert. So ist noch für die frühe 4. Dynastie die Existenz einer mit ihrem Namen verbundenen Totenstiftung  Hw.t   kA   n.i(t)   mw.t   nswt  Ka – Haus der Königsmutter dokumentiert, aus deren Erträgen die umfangreiche Lieferung von täglich 100 Brotrationen an den Haushalt des Beamten MTn bestritten werden.

Doch schon zu Lebzeiten zeigte das Siegel der Werft der Ni - !p mAa.t sowie ihr persönliches Siegel eine bedeutende wirtschaftliche Verfügungsgewalt der Königin an, die diese in die Lage versetzte, das Königsgrab des Chasechemui und ein großes Provinzgrab (Beit Challaf) mit Gütern zu beliefern. Es liegt nahe, den Ursprung dieser Befugnis in einer leitenden Position im Harim zu vermuten, die Ni - !p mAa.t als „ Mutter der Königskinder und nachmalige Königsmutter innegehabt haben dürfte.

Aus dem Grab ihres Gatten Chasechemui stammt der einzigartige Titel  mw.t  msw  nswt Mutter der Königskinder “, der ihre Position als Mutter erbberechtigter Nachkommen eines Königs und damit auch indirekt als Königsgemahlin wiederspiegelt.

Aus der Zeit ihres Sohnes Djoser stammt dann der Titel mw.t   nswt  Königsmutter oder für sie erstmals belegte Variante mw.t   nswt   bit  Mutter des Königs von Ober – und Unterägypten .

Früher wollte man durch den Titel  mw.t   msw  nswt  Mutter der Königskinder in diesen Kindern ausschließlich Prinzessinnen erkennen. Dies ist aber keinesfalls zwingend, ihr wurde deswegen auch die leibliche Mutterschaft zu einem König absprechen und ihr den Titel mw.t  nswt  bit  als Wiedergabe eines Schwiegermutter – Verhältnisses gewertet.

Als msw   nswt der Ni - !p mAa.t  aber wurden die beiden Königstöchter Ini.t kA = s und !tp Hr Nb.ti identifiziert, die als Töchter des Chasechemui und „ Erbprinzessinnen der alten Dynastie mit den ersten beiden Königen der 3. Dynastie vermählt gewesen seien.

Hiergegen spricht vor allem, dass offensichtlich alle übrigen Trägerinnen eines Titels mw.t  nswt oder mw.t  nswt  bit  bis zum Ende des Neuen Reiches auch de facto leibliche Mütter von Königen waren. Wenn also Ni - !p mAa.t  als mw.t  msw  nswt bezeichnet wird, kann diesen Königskindern auch ein männlicher Thronprätendent und künftiger König erwartet werden, dafür spricht ja auch die später von ihr geführten Titel mw.t   nswt und  mw.t  nswt  bit.

Da mw.t  msw  nswt ausnahmslos auf Gefäßverschlüssen aus dem Grab des Chasechemui dokumentiert ist, liegt es nahe, in Ni - !p mAa.t die Gemahlin dieses Königs und Mutter seiner Kinder zu erkennen, die für die Bestattung ihres Gatten Sorge trug.

Der Sohn der Ni - !p mAa.t ist damit als ein leiblicher Abkömmling und durch das Erbe legitimierter Thronfolger des Chasechemui zu identifizieren.

Dass es sich bei diesem um Djoser handelt, erwies bereits das seit langer Zeit bekannte Nebeneinander von Siegelabrollungen dieses Herrschers und des Privatsiegels der Königsmutter in einem großen Grab in Beit Challaf.

Neufunde, die seit 1995 bei den neuerlichen Grabungen des DAIK im Grab des Chasechemui getätigt wurden, bestätigt diese Rekonstruktion: Neben weiteren Belegen für das Werftsiegel der Mutter der KönigskinderNi - !p mAa.t  traten zahlreiche Siegelungen des Königs Djoser zu Tage. Da die Verschlüsse mit den Siegelabrollungen des Djoser zweifellos zur ursprünglichen Grabausstattung des Chasechemui gehören, bezeugt dieser Fundzusammenhang zudem deutlich, dass die Bestattung des Königs von der Witwe Ni - !p mAa.t  gemeinsam mit ihrem königlichen Sohn vorgenommen wurde – Djoser folglich der direkte Nachfolger seines Vaters auf dem Königsthron war.

Damit ist ein weiterer, überzeugender Beleg dafür gefunden, dass der in der Königsliste von Abydos und im Turinerpapyrus zwischen Chasechemui und Djoser verzeichnete Herrscher  Nebka, den auch Manetho als  bzw.  und Vorgänger des Djoser aufgeführt, höchstwahrscheinlich mit dem aus der Saqqaraliste bekannten Nebkare zu identifizieren und korrekterweise an das Ende der Dynastie zu setzen ist.

In der früheren Diskussion wurde in Chasechemui zumeist der letzte König eines Herrschergeschlechts gesehen, der ohne männliche Nachkommen verstorben war, in seinem mutmaßlichen Nachfolger Nebka aber bestenfalls den Spross einer Seitenlinie dieses Herrscherhauses dessen Legitimation durch die Heirat mit einer Tochter des Chasechemui – der „ Erbprinzessin “ Ni - !p mAa.t  - gestützt werden musste. Dieser Verbindung habe schließlich der erste „ vollberechtigte “ König Djoser entstammt, was wiederum die besondere Hervorhebung der Königsmutter erkläre.

Die neue Forschung zeigt eindeutig, dass dies nicht zutrifft, sondern bestätigt, dass Djoser der unmittelbare Nachfolger seines Vaters auf dem Königsthron war, und dass Manethos Trennung der 2. und 3. Dynastie nicht nach genealogischen Gesichtspunkten vorgenommen wurde:  So berichtet Syncellus und Eusebius, die uns Manetho in Auszügen überliefern, dass der  2. Dynastie „ thinitische “ angehörten, der 3. Dynastie aber „ memphitische “, wobei auch darüber hinaus zu beobachten ist, dass bei der Einteilung der ägyptischen Herrscher in Dynastien regionale Kriterien im Vordergrund standen. Der erste König der 3. Dynastie dürfte somit deshalb als „ memphitischer König “ und Begründer einer neuen Dynastie bezeichnet werden,  da er Memphis als Hauptstadt bevorzugte, - ein Umstand, der sich in der Tat deutlich in der Wahl des Bestattungsortes des Djoser wiederspiegelt.

Obwohl sich Djoser durch die Verlegung des Königsgrabes nach Memphis ausdrücklich von seinem Vorgänger abhebt, versäumt es der neue König nicht, das Begräbnis seines Vaters in Abydos ordnungsgemäß zu vollziehen und dessen jenseitige Versorgung durch die Beigabe zahlreicher, mit seinem Namen gesiegelter Gefäße zu gewährleisten.

Vermutlich gegen Ende seiner ca. 19 – jährigen Regierung ließ Djoser in Heliopolis einen kleinen Schrein aufstellen, auf dem er neben seiner Gemahlin !t p Hr Nb.t i und seiner Tochter Ini.t kA = s möglicherweise auch seine Mutter Ni - !p mAa.t  abbilden ließ, die folglich zu diesem Zeitpunkt noch gelebt haben könnte. Auf einem Fragment des in feinem Relief dekorierten Naikos ist der mit Flagellum thronende Herrscher zu erkennen, den drei – in ungleich kleinerem Maßstab dargestellte – Frauen umgeben. Der Schrein könnte anlässlich eines Sedfestes des Königs aufgestellt worden sein.

Während die beiden Frauen sehr wahrscheinlich auch im königlichen Grabbezirk bestattet waren, ist ein Grab für Ni - !p mAa.t  bisher unbekannt. Neben der berechtigten Annahme, dass für sie eine Begräbnisstätte in der unmittelbaren Umgebung des Grabes ihres Gemahls Chasechemui in Abydos zumindest vorbereitet wurde, lässt der Umstand, dass die Königsmutter ihren Gatten offenbar um Jahre überlebte, vermuten, dass sie in der Nekropole der neuen Residenz ihres Sohnes bestattet wurde.     

Mutter des Djosers:
- nach Dodson "Royal Families" -

Nj - MAat - Hapj  = Nymaathap (Gemahlin des Chasechemui )
Mutter des Djosers.

Titel: 

wrt  Hst   (weret hetes)      Große des Szepters

mwt nsw  (mut – nesu)         Königsmutter

Hmt nsw  (henet – nesu)       Königsfrau

Belege:
Siegel aus dem Grab des Chasechemui in Abydos und aus Grab K 1 in Beit Kallaf

Siegelabrollung aus K 1 in Beit Kallaf

Siegelabrollung der Werft 
der Nymaathap aus
Abydos

 

Belege:

Relieffragment eines Naiskoss des
Djosers aus Heliopolis - Turin Inv. 2671/211,
(Zuordnung fraglich)

Ein Kult für sie ist noch in der 4. Dynastie belegt
- Grab des Metjen / LS 6.

(nach V. Callender trug sie die Titel
"
mwt  nswt  bjt j,  Hmt  nswt,  mwt  msw  nswt")


 

Gemahlin des Djosers:

!tp Hr nb.ty = Hotephernebty
Gemahlin des Djoser 

Titel:

mAAt  hr(maat-hr)                   " Die den Horus schaut"

sAt nsw          (s - nesu )                     Königstochter

wrt  Hst            ( weret hst)                  Große des Szepters

Belege:
Ihr Name findet sich auf einer Reihe von Grenzstelen, gefunden im Djoserbezirk zu Saqqara (heute in verschiedenen Museen verteilt), und einem Relieffragment aus Heliopolis (Turin 2671/21).  

Turin Inv. 2671/211
 siehe oben

Relieffragment Naiskos Heliopolis

Beschreibung des Fragments im Turiner Museum.
Es zeigt die vordere Beinpartie des übergroß dargestellten, mit Flagellum thronenden Königs, zu dessen Füßen drei ungleich kleinere weibliche Figuren sitzen. Vor dem Bein des Königs, dahinter sitzen links die Königstochter Ini. T kA =s mit der Jugendlocke, und hinter dieser !t p Hr Nb. t i mit bauschiger Kurzhaarfrisur mit kahler Stirn, die Arme vor der Brust verschränkt.

Die Beischriften befinden sich über den beiden Figuren.

sA.t nswt  Ini.t kA =s /  mAA.t  !r.w  !tp Hr Nb.ti / ???

Königstochter Ini. T kA = s  /  Königsgemahlin !tp Hr Nb.t i / ???

Rechts hinter dem Bein des Königs und dieses umfassend kniet eine weitere weibliche Figur mit (bauschiger ?) Kurzhaarfrisur. Wahrscheinlich handelt es sich um eine weitere Königstochter, oder eventuell um
Ni - !p
mAa.t
 der Mutter des Königs.

Eine sehr wahrscheinlich zugehörige Beischrift ist fragmentarisch erhalten.

Ägyptomanie:
Das sie den Titel einer Königstochter trägt, kann sie eigentlich nur eine Tochter König Chasechemuis gewesen sein. 

Tochter des Djosers:
- nach Dodson "Royal Families" -

Jn.t - kA.s =Intkaes
Tochter Djosers

Titel:  
sAt
nsw  (sat – nesu)   Königstochter

Belege: 
Genannt auf einer Reihe von Grenzstelen aus dem Bezirk des Djosers, (heute auf verschiedene Museen verteilt), und einem Relieffragment aus Heliopolis (Turin 2671/21). 

Königsfamilie des Djosers
- nach Bettina Schmitz in "Königssohn"

Aus der Zeit König Djosers liegen zahlreiche Belege für eine Königin und eine Prinzessin vor. Der Name der Königin lautet:  !tp Hr Nb.t j, wahrscheinlich war sie eine Königin Djosers. Sie ist gut belegt auf 12 Stelen aus dem Grabbezirk Djosers undd zwei Relieffragmenten aus Heliopolis.
Die Königin führte neben dem Titel sA.t  - nswt (Königstochter) die Titel mAA(.t) - !r. wr.t. Ein dritter nur in Fragmenten erhaltene Titel schwankt die Lesung zwischen  wr (.t) Hts und
  jwa(.t) – wr(.t).

Der Name der Prinzessin lautet Jn.t kA.s, (  Intkaes ) sie ist wohl eine Tochter Djoser. Auch sie ist gut belegt. Auf den Stelen im Grabbezirk des Djosers erscheint ihr Name und Titel neben denen der  !tp Hr Nb.t j, auf einem der Heliopolisfragmenten, ist sie vor !tp Hr Nb.t j ( Hotephernebtystehend mit Namen und Titel dargestellt. Sie trägt nur den Titel 
sA(.t) – njswt. Es handelt sich also den Titeln nach um eine Gemahlin und eine Tochter Djosers.  

Beamtenschaft:

Hesire:
Grab Saqqara-Nord A3 - Ziegelmastaba

Hesire war ein hoher Beamter unter Djoser. Er trägt die Titel eines:

" Vorstehers der königlichen Schreibers"

" Einer der zehn großen Größten von Oberägypten"

" Großer von Pe (Buto)

" Oberster Zahnarzt"

Seine Mastaba liegt in der Nähe der Grabstätte seines Königs in Saqqara ( Mastaba QS 2405, auch A3)
Sie ist über mehrere Etagen entworfen und sehr kompliziert angelegt. Ein langgestreckter Kultraum im Palastfassadenstil enthielt 11 Nischen. In jeder dieser Nischen war ein Bildnis des Grabherrn aus Holz angebracht, von denen fünf erhalten geblieben sind.

Anch    
Grabmal: Ziegelmastaba in Bet Chalaf. (?)

Der Priester und Adelige "Anch " leitete das Begräbnis des Djosers. Er war Bauleiter am königlichen Grabmal. Aus seiner Ziegelmastaba in Bet Chalaf (nördlich von Abydos) (K1) stammt mit großer Wahrscheinlichkeit eine Statue.

aAAx.t j /  Aachati  Akhetaa 
Dieser Beamte leitete das Begräbnis des Djoser.
Er war „ Oberster der Lebensmittelversorgung “
Sm und Geheimrat in der königlichen Nekropole “
Er war Bauleiter am königlichen Grabmal.

Seine weiteren Titel waren:

„ Oberster der Lebensmittelversorgung “
Sm und Geheimrat in der königlichen Nekropole “ 

„ Leiter der Palastarbeiten “

„ Leiter der Beleitabteilungen auf dem Nil “

„ Unterführer der Bogenleute “

„ Leiter der Transportarbeiter "

„ Leiter der Rinderherden “

Menka / Mn-kA
Der erste Wesir, der uns namentlich bekannt geworden ist, war wahrscheinlich ein Mann namens Menka. Er übte dieses Amt wahrscheinlich unter Djoser aus.

Imhotep / Ii–em–hetep 
Grabmal unbekannt.

Die Eltern Imhoteps sind in einer Inschrift aus dem Wadi Hammamat genannt:

Der Name seines Vaters war Kaneferu, der seiner Mutter lautete Anch – Cherdu.
Der Name seiner Ehefrau war Ronpetnofret. 
(
Quelle: Wikipedia)

Seine Titel lauteten:
„ Erster für den König, Leiter der öffentlichen Arbeiten in Ober – und Unterägypten, Siegelbewahrer Unterägyptens, Hüter der Annalen, Aufseher des Großen Palastes

Cecil Mallaby Firth leitete von 1926 – 1939  die erste reguläre Grabung im Djoserbezirk. Er fand in unmittelbarer Nähe des „ Eingangtores am Südende der östlichen Umfassungsmauer einen Statuensockel auf dem links 
vom Djed-Pfeiler zu lesen ist:

(Übersetzung von Michael Tilgner / Ägyptologie-Forum - siehe hier ) (nach Hannig, Handwörterbuch Ägyptisch-Deutsch)

links vom Djed-Pfeiler:
Name und Titel von Imhotep.
1. Spalte von rechts:
xtm.ti-biti
„Der Siegler des Königs von Unterägypten,"
2. Spalte von rechts: Xri-tp nsw HqA Hw.t aA.t
"Leibkammerdiener (und) Herrscher der großen Stadt,"
3. Spalte von rechts: iri-pa.t mAA wr
"Iripat, der den Großen schaut,"
waagerechte Zeile von links nach rechts:  
Iy-m-Htp (Imhotep)
darunter die Zeile:
mDHw *qs.ti ... "
"Vorsteher der Bildhauer. "mDHw "(3) Meister, Vorsteher" (S. 382)
In der Mitte zwischen den beiden Djedpfeilern:
sn.wj biti (die beiden Brüder des Königs von Unterägypten)
Eingeschrieben in eine stilisierte Palastfassade (Serech) steht der Name des Königs:
@r NTri-X.t ("Horus Netscheri-chet [Djoser]"Horusname von Djoser (Hannig ,S.1256)


Die Statue, die einst auf dem Sockel thronte, stellte König Djoser dar.
Statue König Djosers mit Nennung Imhoteps – heute Kairo, JdE 49158  


Imhotep-Sitzstatue
- Museum Kairo -

Imhotep: (Quelle: Lexikon des Ägyptologie-Forum)
www.aegyptologie.com

Eine historische Figur, die während der 3. Dynastie unter König Djoser hohe Ämter bekleidete. Imhotep galt als Baumeister der Stufenpyramide von Saqqara, die der erste Steinbau eines solchen Umfangs in der Geschichte war. Obwohl dies für seine Stellung recht ungewöhnlich war, wurde Imhotep in einem solchen Masse verehrt, dass er etwa 2000 Jahre nach seinem Tode zur Gottheit erklärt wurde. Bronzestatuetten zeigen ihn sitzend mit einer offenen Papyrusrolle auf den Knien. Da ihm heilende Kräfte zugeschrieben wurden, erkannten die Griechen in ihm ihren Heilgott Asklepios. Imhotep wurde auch als Sohn des Gottes Ptah angesehen und daher von all denjenigen angebetet, die hofften, er könne die schöpferischen Kräfte seines Vaters übertragen.


/  Horus Netjeri-chet   ( Djoser )

Horusname:





nTrj Xt  /  !r.w  NTr j Xt






„ Göttlicher der Götterschaft “

„ Horus  Göttlich – an – Leib “


Kalkstein-Statue,bemalt
Höhe 142 cm - 
Museum Kairo JE 49158 
Nebtiname: nTrj Xt Nbt j  /
nj
sw.t
bj.t j  NTrj X.t Nb.t j 
„ König  Göttlich – an – Leib – der – Beiden Herrinnen “
Goldhorusname: 1) Nb.w ( - Hr.w ?)  Gold ( - der sonne, bzw. des Sonnengottes ?) 
2) (Lesung ?) Ra nbw (?) " der goldene Re"
3) (Lesung ?) Cat. Serapeum,  
    no.  117 (spät)    
 
4) bjk - nbw  
 
Geburtsname 3. Dsr  jt (?) Tur.  Königspapyrus T. 3,5 

Zum Goldhorusnamen:
Auf einer der Prunkscheintüren aus der Stufenpyramide folgt auf den Horusnamen und den Herrinnennamen das Goldzeichen mit einem kleinen Ring (Sonne ?) darauf und dem
wAs - Szepter (Ring und Szepter fehlen auf den Siegeln des Königs aus Beit Challaf, wo das Goldzeichen allein auf den Herrinnenname folgt), dahinter ein leerer Königsring.

Weitere Geburtsnamen:

Geburtsname: 1   < … > - Dsr  zA /  Djoser  Za
Im Ring ist das erste Zeichen nachträglich getilgt, da es anscheinend als nicht zugehörig erkannt wurde – sieh Wildung, Königs, 64.  Abydosliste  A 16;

Geburtsname: 2     Von Sesostris gestiftete Statue, Berlin 7702, mit dem frühesten Beleg des Geburtsnamen – Saqqaraliste  Sa. 12;  

Bei der 30cm hohen Statue Berlin 7702 handelt es sich um eine Sitzfigur aus Diorit.

Erhalten hat sich nur der würfelförmige Thron mit niedrer Rückenlehne auf hoher Basisplatte mit den Beinen des Königs. Auf der Vorderseite des Sitzes und auf der Oberseite der Basisplatte steht neben den Beinen und Füßen je eine senkrechte Inschriftenzeile mit spiegelgleichem Text:

Seitens des Königs von Ober – und Unterägypten #aj xpr Ra, Sohn des Re  S – n Wsr.t; gemacht für seinen Vater, den König von Ober – und Unterägypten +sr; er hat für ihn gemacht, dass ihm Leben gegeben ist wie Re. “

Die Statue ist also eine Weihegabe König Sesostris II. an seinen Ahnherrn aus der 3. Dynastie. Die Herkunft des Stückes ist unbekannt. Wahrscheinlich war sie im öffentlichen Teil eines Göttertempels aufgestellt, wahrscheinlich im Raum Theben


Geburtsname: 4  nbw Dsr (?)
Kairo 33258 (Neue Reich)

Geburtsname: 5   nTr(?) – Xt   Dsr
Berlin 14765 (spät)

Geburtsname: 6  Dsr
Papyrus Westcar, einer Erzählung wohl aus dem Mittleren Reich, Berlin Nr. 3033

Turiner Königspapyrus T. 3, 5:

 

Der Eintrag ist hervorgehoben da er in roter Tinte geschrieben wurde, ähnlich wie bei Papyri mit literarischen oder religiösem Inhalt „ Überschriften “ oder Kapitelanfänge vom ansonsten mit schwarzer Tusche geschriebenen Text abgesetzt werden.

(Er ist der einzigste König des ganzen Papyrus, dessen Titel König von Ober – und Unterägypten rot geschrieben ist)<

Damit sollte König Djoser offenbar als Protagonist einer neuen Ara bezeichnet werden.
„ (Dsr  jt (?) )|  er übte die Königsherrschaft aus 19 Jahre , Monate …….. , Tage ……… , er lebte ……"

Annalenstein:

Die Regierung des Djosers verteilt sich auf zwei Fragmente des Annalensteins – Zeile 5:
C = London / P = Palermo

In Zeile 5 des Vs. des Analensteins ist ein kleiner Teil der frühen Regierungsjahre erhalten, dann folgt eine Lücke auf die das letzte Drittel seiner Regierung folgt.

(Immer unter der Voraussetzung das Djoser der erste König der 3. Dynastie war, und er auch so auf dem Annalenstein aufgeführt wurde)

Jahr 4:
(unter Einrechnung des angebrochenen 1. Jahres):
 „ …………………………… ; 1. Mal Zählung des Goldes “

ahr 5:  
„ Horusgeleit; 2 Mal der Zählung “

Jahr 6: 
„ …………………………. ; ……………. der rxjt “.

Jahr 7:
„ [Horusgeleit]; 3. Mal der Zählung “

Jahr 8 – 12 fehlen

Jahr 13: 
„ Horusgeleit; 6. Mal der Zählung “

Jahr 14:
 
„Erscheinen des Königs von Ober – und Unterägypten; Bauen von Mn nTr.t aus                 Stein “ 

(Wahrscheinlich ist Mn nTr.t j/ Men – netjeret   zu lesen und dieses Gebäude als die Kronenkapelle zu erklären, da auf dem Täfelchen des Aha ja diese Anlage Mn nb.t j heißt.

Jahr 15:
Horusgeleit; 7. Mal der Zählung von Gold und Weideland “

(das "Gezählt" wird zum ersten Mal als „ Gold “ und „ Felder “ spezifiziert.

Jahr 16:
 
„ Herstellen einer Statue „ Hoch ist #a sxmwj “ aus Kupfer “

Jahr 17: 
Horusgeleit; 8 Mal der Zählung von Gold und Weideland “

Jahr 18:
 
„ 4. Mal des Holens, Herstellens und des Stapellaufs in der Maueranlage „ Stern der Versorgung “

Jahr 19:
 
„ 2 Monate, 23 Tage “   

(Da beim Nachfolger die Horusfahrt erst im zweitnächsten Jahr nach dem Krönungsjahr verzeichnet wird, ist vermutlich – wieder aus Raummangel – die Steuernotiz des Djoser über die Horusfahrt ausgefallen, welche in den 2 Monaten und 23 Tagen des Restes seiner Regierung im neuen Kalenderjahr fiel.)
Unter den Jahresfeldern wird jeweils die Höhe der Nilüberschwemmung verzeichnet:

Nilhöhen:

Jahr 4:= 3 Ellen, 6 Handbreit, 2 Finger
(unter Einrechnung des angebrochenen 1. Jahres)

Jahr 5 = 3 Ellen, 1 Handbreit
Jahr 6 = 1 Elle
Lücke
Jahr 13 =
2 Ellen, 4 Handbreit, 1 ½ Finger
Jahr 14 = 2 Ellen, 3 handbreit, 1 Finger
Jahr 15 = 3 Ellen, 0 Handbreit, 2 ½ Finger
Jahr 16 = 1 Elle, 6 Handbreit, 2 ½ Finger
Jahr 17 = 4 Ellen, 2 Handbreit, 2 2/3 Finger
Jahr 18 = 4 Ellen, 2 Handbreit

 

Hungersnotstele:

Felsinschrift Nr. 81, auf der Insel Sehel, aus der Zeit Ptolemaios V.

Die Inschrift befindet sich auf einem gewaltigen Granitblock der Kataraktinsel Sehel bei Assuan (der Block ist heute horizontal gesprungen). Die Inschrift stammt aus ptolemäischer Zeit.

Im Bildteil ist König Djoser vor Chnum, seiner Gemahlin Satet und ihrer Tochter Anuket dargestellt.  

Text

„ Jahr 18 des Horus Neterichet, des Königs Neterichet, die beiden Herrinnen Neterichet, des Goldhorus Djoser (er spricht) „ Trauer hat mich ergriffen auf meinem Thron und meine Umgebung war betrübt. Mein Herz war schwer, weil der Nil zu meiner Zeit schon während Jahren nicht rechtzeitig gekommen war. Das Getreide gedieh spärlich, der Samen verdorrte in der Erde und es gab nicht genug zu essen ……………………………………………………..

Die Kinder weinten, die jungen Leute waren ermattet und die Alten hockten mit untergeschlagenen Beinen auf dem Boden ……………………………………………………

Doch da wandet ich mich ab vom Kummer und ließ den Obersten Vorlesepriester Imhotep rufen.

Wo wird der Nil geboren, fragte ich ihn, welche Gottheit wohnt dort, dass ich sie mir Verbinde ? (Imhotep antwortete) Es gibt eine Stadt inmitten des Wassers, vom Nil umflossen, Elephantine ist ihr Name, Chnum ist dort als Gott.

Mit Freude vernimmt der König nun die Schilderung von den Reichtümern, über die Chnum gebietet. Er ordnet ein großes Opfer für Chnum und die ihm zugesellten Göttinnen Satet und Anukis an. Darauf erscheint ihm Chnum im Traum und spricht zu ihm.

Ich bin Chnum, der dich geschaffen hat. Meine Arme umfassen dich, um deinen Körper zu beschützen …………………. . Ich bin der Herr der Schöpfung, der sich selbst geschaffen hat, das große Wasser, der von Anbeginn der Zeiten da war, der Nil, der nach eigenem Gutdünken fließt ………………….. . Ich werde den Nil für dich steigen lassen …………… . Der Mangel wird beendet sein …………. . Die Herzen der Ägypter werden mehr als je zuvor vor Freude jubeln.

Der König fährt fort:

Darauf erwachte ich. Sobald ich meine Gedanken gesammelt und mich aus der Erstarrung gelöst hatte, erließ ich ein Dekret zugunsten meines Vaters Chnum ………… in Erwiderung dessen, was er für mich getan hatte. “

( Co-Autor:  J. H. Pirzer) 


 
home Sitemap Djoser-Pyramide Bauten Djosers Pharaonen-Liste Cheops-Pyram.