Pyramide Pepi I.

Baudenkmäler Pepi I.

 

Familien- und Regierungs-Daten Pepi I.

Regierungszeit:
Altes Reich - 6. Dynastie

ca. 2310 - 2260 v. Chr.
ca. 2295 - 2250 v. Chr.
50 Jahre (n. v. Beckerath)
55 Jahre (n. Th. Schneider)
53 Jahre nach Manetho
Vorgänger: Userkare  
Mutter: Iput I. ( Ipw.t )   
Vater: Teti ( nach Th. Schneider)
Geschwister:  
Ehefrauen: Anchnesmerire I., ( anx-n=s-Mri-Ra.w)
Anchnesmerire II., 
Nubunet (Nbw-wn.ti)
Inenek-Inti, (
Innk  / Inti )
Unbek. sogen. "Westl. Königin"
Meritites (III./IV.) (Mri.t-iti = s) ***
HAA-Hr.w = "Horus steigt herab"
Nedjeftet (
NDf.tit) ="die zum Granatbaum gehört" (
als Gemahlin Pepi I. nicht gesichert)




( nach ÄAT 46 S. Roth)
(nach Roth Königsmütter: III.) 


Kinder: Merenre
Prinz Hor-neteri-cheet
Meritites (?) 
( nach ÄAT 46 S. Roth)

***Anmerkung: Meritites wird bei Dodson: The Complete Royal Families (Thames & Hudson) als Ehefrau von Pepi I. mit der Nummerierung IV. geführt, während Silke Roth in "Königsmütter"  sie als Meritites III. mit dem Status einer Tochter von Pepi I. und Gemahlin von Pepi II.auffuhrt.

Pepi I. war ein Sohn von König Teti und dessen Gemahlin Iput (I.) Die Abstammung seiner Mutter ist unsicher, aber mit ziemlicher Sicherheit dürfte sie keine Königstochter gewesen sein, auch wenn ihr dieser Titel von ihrem Sohn Pepi I. postum verliehen wurde.

Uneinigkeit herrscht auch unter den Gelehrten über die Länge seiner Regierungszeit. Sicher ist, dass zwischen seinem Vater Teti I. und ihm ein König namens Userkare zwischen zwei bis vier Jahre herrschte. Er wurde bis vor kurzem allgemein als ein Usurpator oder ähnliches angesehen, dessen Ansehen dann von Pepi I. ausgelöscht wurde. Da aber Userkare auf dem neuen Annalenstein von Saqqara vor König Pepi I. genannt war, kann sein Andenken nicht von Pepi I. verfolgt worden sein.

Namen Pepi I.
Geburtsname:  *** Ppjj SA - Ra ( Pepi ) ( Pepi - Sohn des Re  )
Thronnamen: 1

Thronnamen: 2
Nfr - sA - Hr (Nefer-sa-Hor)

Mrj.j - Ra. ( Merire/Meryre)

(mit vollkommenen Schutz, ein  Horus)
(Geliebter des Re)
Horusname: Mrj-tA.wj   (Meritauj) ("Horus, Auserwählter [wörtlich: Geliebter] - der beiden Länder"/ "Horus, der die beid. Länder auserwählt." - " Geliebter der beiden Länder.")
Nebtiname: Mry - Xt - Nbtj "Geliebter der beiden Herrinnen"
Goldname bjkw - nbw /Nb.w -xrw.w "Gold der Falken"

*** Anmerkung:
Der Name ist einigen Ägyptologen zufolge wohl präziser als "Pipi" zu lesen. Bei dem Namen "Pipj" dürfte es sich wohl um einen echten Geburtsnamen handeln. Die richtige Aussprache von "appj
(
Pepi - Phios bzw Phiops)
dürfte etwa "Apapaja " gewesen sein. Wozu die beim Pseudo-Erastosthenes erscheinende Variante "Apappous" passt.
Oft wird dieser Name ergänzt bzw. erweitert, in mehreren Inschriften bezeichnet er sich als "
Sohn des mit dem Sonnengott gleichgesetzten Atum von Heliopolis oder der Göttin Hathor von Dendera" und nimmt diese Benennung in dem Ring mit dem Eigennamen auf.

sA - jtmw - nb - iwnw - (SA) - hwt - Hr - nbt - jwnt  pjpj
" Sohn des Atum, des Herrn von Heliopolis und (Sohn) der Hathor, Herrin von Dendera"

Auf dem Sarkophag des Königs steht der Geburtsname mit dem Titel " nj - swt bjt "sowie nochmals ohne diesen hinter dem Nebtiname und hinter dem Goldhorusnamen.

Chronologie:

Manetho nennt als Regierungsdauer von Pepi I. nun 53 Jahre (was wohl zu lang sein dürfte), der Turiner Papyrus T. 4,3; ( bei ihm waren außer Jahresangabe auch Monate und Tage verzeichnet) nennt nur 20 Jahre, was wohl zu kurz sein dürfte. Das höchste belegte Datum aus seiner Regierungszeit ist das "Jahr der 25. Mal der Zählung", was bedeuten würde, dass er mindestens 25 Jahre + X Jahre regiert haben muss. 

Das Problem ist, dass wir nicht wissen, ob die "Zählung" damals schon jährlich oder noch alle zwei Jahre oder vielleicht auch in unregelmäßigen Abständen durchgeführt wurde. Als Möglichkeit ist noch zu bemerken, dass die am Ende des Alten Reiches auftretenden Jahresbezeichnungen "nach dem X. Mal der Zählung" einfach das sonst mit der nächsthöheren Zahlennummer benannte Jahr bedeuten sollten, solange die Zählung noch nicht tatsächlich durchgeführt war. Noch bei Thutmosis III. kommt einmal das "Jahr nach dem 23. Mal" vor, was doch nur das 24. Jahr bedeuten kann.

Da die Anzahl der Regierungsjahre gesichert durch Dokumente, die im Turiner Papyrus angegebenen Jahre überschreiten, müssen wir diese Jahreszahl anders erklären. Es gibt Forscher, die die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass Pepi I. die Jahre des Userkare zu seinen eigenen hinzurechnete, die Annalen aber trennten.

J. Vercouter:
J. v. Beckerath und N. Grimal:
E. Hornung:
H. Goedicke:
44 Jahre
mind. 40 Jahre
32 Jahre
20 Jahre

Zur Chronologie nach Spalinger:

  1. "Jahr nach der 18. Zählung, 3. Monat der smw, Tag 27"
    Wadi Hammamat Inschrift, Gouyat - Montet, 74-75 und PL XXVII = Urk. 1, 93,5.
    Mit " erste Zählung des heb-sed" 
  2. "Jahr nach der 18. Zählung, 4. Monat der smw, Tag 5".
    Sinai Inschrift, Sinai No 16 = Urk. I. 91,17
  3. "Jahr der 21. Zählung, 1 Monat der prt, Tag 23"
    Dekret Pepis I. für den Pyramidenkomplex des Snofru Urk. I. 209,11
  4. "Jahr der 25. Zählung, 1 Monat der Axt, Tag ........"
    Hatnub Inschrift No. III: Hatnub, 13 und Pl. 4 = Urk. I. 95,16

Auf dem neu identifizierten Annalenstein aus Saqqara-Süd konnte ein " 25. Mal der Zählung" nachgewiesen werden.

Innenpolitik:

Es gibt Gelehrte, die von mehrmaligen innenpolitischen Schwierigkeiten innerhalb der Regierungszeit König Pepi I. ausgehen. Es wird sogar von zwei Verschwörungen gesprochen. An einer soll der Wesir Rawer / Rower ( so jedenfalls N. Nanawati ) beteiligt gewesen sei, worauf in seinem Grab in Saqqara sein Name und sein Bild gelöscht wurden - ebenso wie in anderen Gräbern. Die andere soll angeblich durch eine Königin ausgelöst worden sein, über die der Hofbeamte Uni in seiner Grabbiografie berichtet. 

Ob der zu einem nicht genau bestimmbaren Zeitpunkt erfolgte Namenswechsel des Königs in irgendeinem Zusammenhang mit den oben angedeuteten Ereignissen stand, ist nach dem heutigen Stand unserer Erkenntnisse nicht zu entscheiden. 
(Anmerkung des Autors:
Genauso gut kann man meiner persönlichen Meinung nach, all die Geschichten über Verschwörungen gegen den König als rein spekulativ betrachten und entbehren bei genauerer Betrachtung jeglicher Grundlage.)

Hofbeamter Uni

Expeditionen:

Gleich zu Beginn seiner Regierung unternahm Pepi I. eine Expedition in den Süden wie Inschriften bei Tomas in Unternubien bezeugen. Von hier aus ging die Route zu den Diorit- und Gneisbrüchen in der Steinwüste westlich von Tomas gelegen.

In Thomas fanden sich drei Graffiti von königlichen Beamten - offenbar zur gleichen Zeit eingemeißelt - in denen der König noch die frühe Version seines Thronnamens Nfr sA Hr führte:

hAb  r  wbA  aIrtt  n  nswt - bjt j   Nfr   sAHr   anx  Dt,  hAb  r  wbA   hAswt    r`swt  n   Hr    Mrj –  t Awj  Nfr  sAHr  a nx   Dt ,  hAb  m   rk    !rw - nb   Nfr   sAHr
______________________________________________________________________________
„ " Gesandt um  a Irtt zu öffnen für den König Nefersahor, er lebe ewiglich, gesandt um die südlichen Fremdländer zu öffnen für den Horus  Mrj - t Awj  Nefersahor, er lebe ewiglich, gesandt in der Zeit des Goldhorus, Nefersahor “.

In allen drei Inschriften spricht ein Kommandant von Hilfstruppen, also ein Militär. Die Beziehungen zu Nubien waren aber allen Anschein nach friedlicher Natur. Nubien war die Quelle hochgeschätzter Güter, die anderswo nicht erhältlich waren. 

Es ist bekannt, dass König Pepi I. am Ende seiner Regierung den „großen Herrn des Hasengaues“ (15. oberägyptischer Gau) namens Chuu zum Gouverneur über den ganzen Süden ernannte („Vorsteher von Oberägypten “). Mit diesem Amt war wohl auch die Verantwortung für die Handelsbeziehungen zu Nubien verbunden. 

Besonders viele Zeugnisse von Pepi I. stammen aus dem Jahr nach dem "18. Mal der Zählung", dem Jahr in dem der König sein 1. Sedfest feierte. Es handelt sich dabei um Inschriften aus dem Wadi Maghara (Sinai) und das in der Ostwüste gelegene Wadi Hammamat mit seinen Hartsteinbrüchen. Des weiteren ein Schutzdekret für die Kapelle der Königsmutter Iput (I.) aus Koptos und mehrere formschöne Alabastervasen mit kurzen Inschriften, die auf das Sedfest des Königs Bezug nehmen.

All diese Aktivitäten standen wohl im Zusammenhang mit dem 1. Sedfest des Königs. Der König sandte in diesem Jahr "Jahr nach dem 18. Mal" der Zählung (wohl Jahr 2291 ?) eine Expedition in den Sinai ins Wadi Maghara (Meghara) zu Beschaffung von Rohstoffen.

Zauberbild aus dem Wadi Maghara 
( nach einer Umzeichnung von Audran Labrousse)

 

Sinai-Relief Nr. 16: (Felsrelief)

Zwei Abbildungen, die als Datierungen zu lesen sind: "Schlagen der Mntjw  und aller Fremdländer " und "Erste Mal des Sedfestes". Da das übliche Datum nach der Zählung hinzugefügt ist " Jahr nach dem 18. Mal ", könnte damit unter Vorbehalten, sein 30. Regierungsjahr gemeint sein. Außerdem ist Pepi I. in einem sogenannten Zauberbild zu sehen, wie er einen  MnTw- Wüstenbewohner südlich von Heliopolis, erschlägt.

Felsinschriften im Wadi Hammamat:

Der König sandte im gleichen Jahr auch eine Expedition ins Wadi Hammamat, unter den ca. vierzig  Einzeltexten, die diese Expedition hier hinterließ, geben sechs die Titulatur des Königs wieder
(Inschrift M 32 / M 62 / M 63 / M 103 / G 21 und M 107 ) zwei dazu noch eine bildliche Darstellung.

Eine schöne kalligraphisch durchdachte Inschrift. Innerhalb einer Kapelle mit Himmelshieroglyphe als Dach, steht rechts der Horusname im Serech mit dem Horusfalken obenauf. In der Mitte befindet sich der Thronname (Meri-re)| sowie links die Erwähnung des ersten Sedfestes des Königs.

Felsinschrift im Wadi Hammamat 
mit der Erwähnung des Sedfestes König Pepi I.

Es gibt auch zwei Inschriften mit bildlichen Darstellungen. Einmal ist der König mit der Roten Krone auf dem Kopf und einmal mit der weißen Krone im Sedfestpavillon thronend dargestellt ( M 62 ), ein andermal in anbetender Haltung vor Min von Koptos ( M 63 ). 

Zu diesem Sedfest gibt es eine weitere längere Inschrift, die recht verwirrend und auch schwierig ist, da sie wechselnde Schriftanordnungen hat. Die Inschriften nennen nach dem König und dessen erstes Sedfest, mehrere an der Expedition beteiligte leitende Personen mit Titeln, an die der Arbeitsauftrag erteilt wurde. Insgesamt wurden lediglich die Expeditionsleiter und weitere ca. 80 Beamte genannt.

Lange Inschrift G 21:

  1. König von Ober – und Unterägypten (Meri – Re)| , er lebe ewig. Zum Ersten Mal des Sedfestes des Königs.

    Auftrag ausgeführt von:

  2. dem Vorsteher aller königlichen Arbeiten, dem einzigen Freund, dem Architekten des Königs, dem Baumeister der beiden Häusern,
    Mer–Ptah–anch–Meri–Re,

  3. Bekannter des Königs, Oberbaumeister der [königlichen] Pyramide, Einwohner von Tseuenet (ein Heiligtum bei Memphis),

  4. zusammen mit dem Assessor der königlichen Handwerker Ch–n–Hor–Meri – Re, dem Nefer–Hor–n–Ptah, seinem Sohn Se–anch–Ptah (und) dem Senior – Inspektor der Schreiber Sesi.

  5. Dem einzigen Freund, Chu–n–Ptah.

  6. Dem Vorsteher der Arbeiten, Mer–Ptah–anch–Meri–Re, seinem Sohn, dem     Vorlesepriester  Mer– Ptah–anch–Meri – Re [sowie]

  7. seinem Sohn dem königlichen Vorsteher der Dragomane Nefer – renpet.

  8. Den königlichen Vorstehern, der Dragomane Chu – n – Hor,

  9. Nedjem - ib,

  10. Tuau [und] ihi.  

  11.   ( ........ ) ( beschädigt nicht lesbar ) 

  12. Dem Palastvorsteher und Vorsteher der Mühlsteine  ( ...... ) ( Name fehlt, defekt),

  13. den königlichen Vorsteher der Dragomane Senedjem – jb,  

  14. seinem Sohn, dem königlichen Vorsteher der Dragomane, Chu–n–Hor,  

  15.   Idi   [und]  

  16.  Di – n – Hapi  

  17. [und dem] Vorsteher der Steinbrucharbeiten [und] stellvertretendem Expeditionsleiter, Einwohner von Heliopolis, Inspektor Chui “.

Aus der Gesamtzahl der Felsinschriften geht hervor, dass der Leiter der Expeditionen ein.

" jmj rA  kAt   nbt   nswt  (Vorsteher aller Arbeiten des Königs),  smr   wat j  (Einziger Freund),   mHDw   iqdw   nswt   m  prwj  ( Zimmerer und Maurer des Königs in den beiden Verwaltungen) war.

Ihm zur Seite standen :

  1. zwei  sDAwt j  ntr ( Gottessiegler)

  2. ein   jmj - rA  wpt   Htp - ntr,   Xrj - tp, nswt,  sAb  ( Vorsteher der Aufträge des Gottesopfer, Untergeordneter des Königs, Richter)

  3. ferner ein  ss a nswt  ( Schreiber der Königsurkunden) ,

  4. ein  jmj - irtj  (Kapitän), 

  5. Xrj - Hbt  (Vorlesepriester),

  6. imj  - rA   Hmww   pr - a,(Vorsteher der Handwerker des Königspalastes)

  7. elf   jmj - xt   Hmww   (pr - a)  (Unteraufseher der Handwerker des königlichen Palastes)

  8. drei   irj - Xt,   jmj - rA   ikdw  ( Bekannte des Königs, Vorsteher der Maurer) und von letzten mindestens ein  jmj - rA   ikdw  mr  (Vorsteher der Bauleute der Pyramide).

Wir dürfen wohl annehmen, dass diese Expedition Steine für den Pyramidenbezirk des Königs Pepi I. herbeischaffen sollten - auch wenn es nicht ausdrücklich geschrieben steht.

Steinbrücke von Hatnub:

Im "Jahr nach der 25. Zählung" entsandte der König eine Expedition in die Steinbrüche von Hatnub zur Gewinnung von Steinmaterial für die königlichen Bauprojekte.

Die Notiz eines Expeditionsteilnehmers namens Chnumhotep, die dieser im Grabe des Chui in Elephantine hinterließ, erwähnt eine Expedition nach Byblos unter der Führung Chuis und eine weitere Expedition nach Punt unter der Führung eines gewissen Tjetji. In Byblos fand sich 19 Mal der Name des Königs auf Gefäßfragmenten, darunter drei Alabasterteller und zwei Vasen, auf denen Pepi als Sohn der Hathor von Dendera bezeichnet wird.

Bedeutsam ist ein 1977 in Tell Mardikh, dem einstigen Ebla in Nordsyrien im dortigen Palast G gefundener Alabasterdeckel mit dem Namen Pepi I. , zusammen mit anderen Fragmenten ägyptischer Steingefäße. Dies ist der bislang am weitesten östlich entdeckter ägyptischer Fund aus dem alten Reich.

Das Gefäß mit dem Namen des Pepi war wahrscheinlich zur Aufnahme von Salbe bestimmt. Die Inschrift auf dem Deckel lautet: "König von Ober- und Unterägypten, Sohn der Hathor, Herrin von Dendera, Pep[i]". Beweise für direkte Kontakte zwischen Ägypten und Ebla fehlen bisher. Eblaitische Wirtschaftstexte bezeugen aber die Handelsbeziehungen dieser Stadt mit Byblos. Daher gehört der Deckel aller Wahrscheinlichkeit zu einem im Auftrag Pepi I. hergestellten und für den Export nach Byblos bestimmten Salbgefäß, das erst später seinen Weg nach Ebla fand. 

Unter Pepi I. war ein gewisser  #ntj-kAaw-Ppjj  Vorsteher der Oase Dachla. In seiner Grabstele spricht er von der Errichtung seines Grabes:

"Ich legte dieses Grab an......samt einem Stiftungs-Personat, das ich mit einer großzügigen Donation an Speisen versah, um davon [mir das Totenopfer zu leisten ? ]"

Diese Oasengouverneure scheinen reiche und einflussreiche Persönlichkeiten gewesen zu sein.

Auf  Elephantine befindet sich ein großer Felsblock nördlich der Spitze der alten Stadt, nahe am Ostufer der Insel gelegen. Auf diesen Felsen finden sich mehrere königliche Inschriften und Bilder.

König Pepi I. ließ hier über der Felszeichnung des Unas eine horizontale Inschriftenzeile anbringen. Es lassen sich an dieser Inschrift keine Spuren einer Usurpation durch Merenre I. finden, wie früher immer behauptet – die Inschrift ist allerdings schlecht erhalten, sie nennt den Horus– und Thronnamen des Königs.


Felsinschriften auf Elephantine
- Gesamtansicht -

Horizontale Inschriftenzeile Pepi I. 
über der Felsinschrift des Unas


Pepi I. stiftete für das hiesige Satetheiligtum einen Granitnaos für das Kultbild der Satet – oder vielleicht noch wahrscheinlicher, für eine Statuette des Königs selbst, womit er auch im

Tempel von Elephantine ein Ka–Haus für seinen Kult installiert hätte.

 

Auch eine Reihe von Fayencetäfelchen sowie ein Gefäß in Gestalt einer Äffin mit ihrem Kind aus einem Votivdepot des Satettempels tragen seinen Namen.

 

Befreiungsdekrete:

Königsmutter und Gottestochter Iput I.:

Besondere Beachtung ließ Pepi I. nach seiner Thronbesteigung seiner Mutter `Iput I. zukommen: Postum verlieh er ihr die Titel einer Königsmutter und Gottestochter und zeichnete sie mit dem außergewöhnlichen Epitheton  zA.t   nswt   bit  „ Tochter des Königs von Ober – und Unterägypten “ aus.

Mit dem Umbau der als Mastaba angelegten Grabanlage zur Pyramide einer Königsmutter gab Pepi I. seinen Erbanspruch auch architektonisch Gestalt.

Aus Anlass des Sedfestes des Königs erließ er für eine Gedächtniskapelle seiner Mutter ein Befreiungsdekret.

Da diese Bauwerk  #wt - kA bezeichnet wird, handelt es sich um eine ähnliche Anlage wie das
#wt - kAwelches der  Königs für sich selbst in Bubastis errichten ließ.

Das Dekret befreit die mit der Kapelle verbundenen Liegenschaften für den Unterhalt des Kultes sowie das dazugehörige Personal von Steuern und Arbeitsleistungen.

Die Inschrift befindet sich auf einer oben abgerundeten Stele, von der sie nur die Mitte bedeckt, mit einem breiten Rand an beiden Seiten. Die Inschrift besteht aus neun wagerechten Zeilen, über denen sich eine bildliche Darstellung befindet.

Diese zeigt rechts den ityphalischen Gott Min von Koptos. Ihm gegenüber steht der König, dem Gott opfernd: über ihm steht sein Thronname Mrj - ra.

Als dritte Person, hinter dem König steht seine Mutter mit der Geierhaube und Uräus auf dem Kopf und dem wAs – Szepter in der einen Hand haltend, in der anderen hält sie das Anchzeichen. Sie wird also wie eine Göttin abgebildet und bereits als Verstorbene dargestellt. Die über ihr befindliche Inschrift bezeichnet sie als „ Königsmutter `Iput, Tochter des Königs von Ober– und Unterägypten, Königsfrau “.

Die Königs-Mutter steht als 3. Person auf dem Relief hinter dem König. Sie trägt die Geierhaube und Uräus auf dem Kopf.

Koptosdekret A:

Herkunft: Koptos
Heute im Museum zu Kairo: 41.890

I.  Jahr des ersten Sed–Festes, das er vollzog, lebend wie Re.

II. Distrikt der Zwei – Falken, Koptos, Kapelle der Königsmutter  `Iput.

III. < Die Majestät (?) > befahl die Exemtion dieser Kapelle 
[die Totenpriester sowie] die Hörigen, Groß– und Kleinvieh. [Nicht gibt es einen] Rechtsanspruch [dagegen]. [Bezüglich aber] irgendeinem Emissär, der südwärts fahren sollte in irgendeinem Auftrag: Nicht erlaubt die Majestät das Durchführen irgendeines Hinausgehens zu Lasten der Kapelle. Nicht erlaubt die Majestät, dass sie aussendet das smsj Hr.

IV. Die Majestät befahl die Exemtion dieser Kapelle. Nicht erlaubt die Majestät die Ausführung irgendeiner Steuer, die veranschlagt ist für die Residenz, in dieser Kapelle“.

Im Tempel des Min zu Koptos stand sicher auch eine Statue des Königs.

Befreiungsdekret Dahschur beim Dorf El-Shenbab:
heute Berlin Nr. 17500:

Ein weiteres Befreiungsdekret stammt aus dem "Jahr der 21. Zählung". Es betrifft den Pyramidenbezirk König Snofru in Dahschur.

„ I. Horus Mrj - tAwj, Jahr der 21. Zählung, 3. Monat der prt – Jahreszeit (Winter).

II. Der König befahl (an) .... >(Der Anfang der Adresse ist vorsätzlich zerstört, wobei das Zeichen für „ König “  und der Wesirstitel verschont blieben. Offensichtlich waren hier die Namen und die Titel eines Beamten genannt, der in Ungnade fiel, nachdem die Inschrift ausgestellt war)<
............................  Wesir  ..........................  , Vorsteher der Arbeiter  
Mr - Pth - Mrjra, imj - a   aIHj - hnt , Vorsteher des hntjw - s  des pra Wni, Vorsteher der Verteilung des Gottesopfer  Hnw, Einziger Freund  aIh - m - pr - Mrj  ra , Vorsteher der Verwaltung der hrj - wab  Mrj, smr und Vorsteher der Hilfstruppen von Md   ,  aIAm ,  aIrtt  ...............................................


III. (betreffend:) Der König von Ober- und Unterägypten Snofru in den (zwei) Pyramiden  #a - Snfrw.

IV. Die Majestät befahl die Examtion für ihn in dieser Pyramidenstadt von Ausführen irgendwelcher Arbeit des Königshauses, (von Ausführen) irgendwelcher Steuer für irgendeine Verwaltung der Residenz, (von Ausführen) irgendwelcher Verpflichtungen (zur Arbeit) auf Grund der Anordnung irgendwelcher Leute (und von Ausführungen) verpflichtungsgleicher (Arbeit) auf Grund der Anordnung irgendwelcher Leute in alle Ewigkeit.

V. Die Majestät befahl die Exemtion für ihn aller xntjw - s  dieser Pyramidenstadt vom
Aussenden irgendwelcher Boten zu Wasser und zu Lande, stromabwärts und stromaufwärts.

VI. Die Majestät befahl, dass man nicht pflügen lassen soll irgendein Feld dieser beiden Pyramidenstädte als Unterhalt von den Hörigen irgendeiner Königin, irgendeinem Königsabkömmling, irgendeinem Smr  oder Magistraten, außer von den xntjw  S dieser Pyramidenstadt.

VII. Die Majestät befahl, daß man nicht pflügen lassen soll irgendein Feld dieser Pyramidenstadt als Requisition durch irgendwelche  friedlichen Nubier.

VIII. Die Majestät befahl, dass man nicht wegführten soll irgendeinen „ Ausländer “ dieser beiden Pyramidenstädte, der gekommen ist zum Platz ihres Katasters, oder der Kommen wird, durch irgendeinen Ägypter oder irgendeinen friedlichen Nubier, (nämlich) die, die (früher) bei ihnen gewesen sind. Nicht haben sie einen Anspruch gegen sie.

IX. Die Majestät befahl, daß man nicht verwenden soll die Mädchen oder das Futter eines nHr – Rindes eines zu den  dHA Gehörigen, indem er steuerpflichtig ist in dieser Pyramidenstadt.

X. Die Majestät befahl, dass man nicht herbeibringen soll irgendwelche Leute, um zu graben

im Gebiet der Pyramide, göttlich sind die Sitze des  aIkAw - !ra aus diesen Pyramidenstätten.
               
XI. Die Majestät befahl, dass man nicht zählen soll (zur Besteuerung) die Bewässerungskanäle, die Teiche, die Brunnen, die Wasserschläuche und die Bäume in diesen Pyramidenstädten.

XII. Die Majestät befahl, daß nicht irgendein friedlicher Nubier herausgehen soll, um Requirierungen in diesen Pyramidenstädten zu machen.

XIII. Die Majestät befahl, daß nicht irgendeine Person, die bei den friedlichen Nubiern war, eintreten soll, um Priester zu sein, um den Monatsdienst zu verrichten, um irgendwelche Anteile zu essen im Heiligtum dieser Pyramidenstadt.

XIV. Die Majestät befahl, die Verteilung jeglicher Ackeranteile dieser Pyramidenstädte entsprechend der Verteilungsbestimmung für diese Pyramidenstädte.

XV. Die Majestät befahl die Ergänzung jeglicher xnt j - S dieser Pyramidenstädte, indem die Kinder aller Bleibenden, die zum Kataster dieser Pyramidenstädte gegeben sind, rekrutiert werden.

XVI. Nicht aber sollst du geben irgendwelches Land, Priestereinkommen oder Eigentum an irgendwelche Leute, die in einer anderen Pyramidenstadt ansässig sind.

XVII. Nicht aber sollst du geben die „ Priesterschaft “ irgendeines xnt j - S dieser Pyramidenstadt auf die Rede von irgendjemand, sondern nur (auf Grund) einer Sache, die befohlen werden wird oder über die man Kunde hat.

XVIII. Die Majestät tat dies für den Schutz der Pyramidenstädte von diesen Angelegenheiten, so dass Priesterdienst, Monatsopfer und Gottesopfer verrichtet werden in diesen Pyramidenstädten [ für] den König von Ober – und Unterägypten Snofru in den (beiden) Pyramiden  #w - Snfrw auf Befehl [zugunsten von] Leben [Wohlergehen und Gesundheit des] Königs von Ober – und Unterägypten  Mrj - ra,] er lebe [ewiglich].

XIX. [Gesiegelt in der persönlichen Gegenwart des Königs] “.

Königliche Frauen:

Zu einem nicht genau bestimmbaren Zeitpunkt der Regierung Pepis I., jedoch mit Sicherheit im letzten Drittel seiner Regierung gelegen, heiratete der König zwei Schwestern (nacheinander?), die Töchter eines Notablen ( Gaufürst ?) aus Oberägypten ( aus Abydos oder Koptos? ) namens Hwj  ( Dhui ( Khui ) waren.
Ihre Mutter trug den Namen 
Nebet / Nb.t. Beide Damen erhielten den Hofnamen Anchnesmerire (Variante: Anchnes-pepi ). Dieses sorgt noch heute in der Literatur für Verwirrung.

Die Königsmutter von #a - nfr - k3 - Ra (Merenre)| unterscheidet sich in ihren Titeln von der Königsmutter von Mn -  anx - Nfr - k3 - ra (Pepi)|  allein dadurch, dass letztere „ Tochter des Gottes“ genannt wird, in der Zeit als ihr Sohn Pepi II. regierte.

Die Schreibung des zweiten Namensbestandteils beider Königinnen schwankt zwischen – Merire und Pepi. 

Diese Verbindung ist vielleicht als politische Maßnahme zur Einbindung Oberägyptens und Sicherung der inneren Stabilität zu verstehen ( so etwa W, Helck , N. Grimal; dagegen E. Martin – Pardey, N. Konawati).       

Wie gesagt wurde früher diese Verbindung gern als politische Heirat erklärt. Es wurde vermutet Pepi I. wollte sich die Loyalität eines mächtigen Provinzgeschlechts versichern. Aber genau dies - mächtige Provinzgeschlechter - scheint es bis zum Ende des Alten Reiches nicht gegeben zu haben. Diese entstanden erst allmählich, im Zuge der langsamen Verwandlung von Repräsentanten der Zentralregierung in Feudalherrn. Chui gehörte sicher noch in das Anfangsstadium dieser Prozesses, er muss noch voll und ganz als Repräsentant der Zentralregierung angesehen werden.

Die Eltern beider Schwestern wurden vom König mit hohen Rangtiteln überschüttet, Chuiwurde zum 
Fürst “ und „Graf
( _w  der Sohn des Chui , nennt ihn in einer Stele aus
seinem Grab zu Abydos – heute Kairo CG 1431 –   rpat j    h3t j - a  (jt) - ntr    mrj - ntr ) erhoben, während ihre Mutter Nebet erstaunlicherweise den Titel einer Wesirin erhielt.

Viel wurde darüber spekuliert, ob die Dame tatsächlich ein reales Amt als Wesir ausübte oder ob es sich lediglich um einen Ehrentitel handelte, durch den der König seine Wertschätzung ausdrückte.

Ansonsten trug Nebet den Titel smr.t  bit  „ Freundin des Königs von Unterägypten “. Der König verlieh ihr aber auch den sehr ungewöhnlichen Titel eine „Tochter des Mrhw – Stieres “ und „ Tochter des Geb  “, woraus man wohl sicher annehmen kann,  dass es sich um Ehrentitel handelt, die der postumen mythologische „Aufwertung “ seiner bürgerlichen Schwiegereltern diente. Die ältere (?) der beiden Schwestern – Anchnesmerire I. - gebar Pepi I. einen Sohn namens  Merenre, der sein direkter Nachfolger war. Es wird vermutet, dass sie unmittelbar nach der Geburt des Thronfolgers verstarb. Ihre Schwester Anchnespepi II. war ebenfalls eine königliche Gemahlin Pepis I., sie gebar den auf König Merenre folgenden Pepi II. 

Nun ist aber durch die neuere Forschung (1999) festgestellt worden, dass Anchnespepi II. nach dem Tode Pepis I. Gemahlin ihres Neffen König Merenres wurde. Der Lehrmeinung nach ist natürlich  Pepi I., der Vater Pepi II.

Die Frage ist nun, war das dem wirklich so ?

Das Problem ist ja schon lange bekannt – bislang wird automatisch Pepis I. als Vater Pepi II. angesehen, ebenso wird als Tatsache akzeptiert, dass Pepi II. mit sechs Jahren auf den Thron gelangte, weshalb die Regierungszeit König Merenres nicht langer als fünf allerhöchsten sechs Jahre betragen könne. Nun zeigt aber der neugefundene Annalenstein eine mögliche Regierungslänge von eventuell bis zu 13. Jahren an – Wie ist das aber nun zu erklären ?

Wenn wir annehmen, König Merenre wäre der Vater Pepis II. und nicht Pepi I. würde sich das Problem mit einem Schlag in Luft auflösen.

Königliche Familie:

 

Ankhenes-pepi I.

Titel:
Hmt nsw  *  mwt nsw  *  wrt  Hts
(hemet – nesu / mut – nesu / weret – hetes)
„ Königsgemahlin, Königsmutter, die Große des Szepters “

Gemahlin von König Pepi I.
Mutter von König Nemtiemsaf I. 

Schwester von Ankhenespepi II. 
Schwester von Djau   
Ihre Mutter hieß Nebet B 
Ihr Vater hieß Khui

Ankhenes-pepi II.

Titel:
sA  nTr  *  mwt nsw  *  Hmt nsw  *  wrt  Hts
(sat – nesu / mut – nesu / hemet – nesu / weret – hetes) 
„ Königstochter, Königsmutter, Königsgemahlin, die Große des Szepters “

Gemahlin von König Pepi I.
Mutter von König Pepi II.
Schwester von Ankhenespepi I.
Schwester von Djau
Ihre Mutter hieß Nebet B
Ihr Vater hieß Khui

Mehaa

Titel:
Hmt nsw  (hemet – nesu)  „ Königsgemahlin “
Gemahlin von König Pepi I.
Mutter von Prinz
Hornetjerkhet

Begraben in der Nähe der Pyramide ihres Gemahls

Inenek - Inti

Titel:
Hmt nsw  (hemet . nesu)   „ Königsgemahlin “

Gemahlin von König Pepy I.

Begraben in einer Pyramide nahe des Pyramidenbezirk ihres Gemahls

Nebwenet

Titel:
"Hmt nsw  (hemet . nesu)   „ Königsgemahlin “

Gemahlin von König Pepi I.

Begraben in einer Pyramide nahe des Pyramidenbezirk ihres Gemahls

Meritites II./III. oder IV. (?)
-
je nach Auslegung -
(
nach Dodson: Complete Royale Families, 
Audran Labrousse und Jean Laclant (MAFS) Kampagnen 2001 -2005)
und Silke Roth: Königsmütter

Titel der Meritites lt. Silke Roth in "Königsmütter"

zA[.t] nswt smsw.t Königstochter, älteste
[zA].t [nwst n.t]t X.t=f Pi[p]i Mn-nfr(Pi[p]i]  Königstochter von seinem eigenen Leib (in) Menefer-Pepi
Hm.t nswt Königsgemahlin
Hm.t nswt mri.t=f Königsgemahlin, seine Geliebte
mAA.t Hr.w StA die Horus und Seth schaut
wr.t Hts Die Große des Zepters
wr.t hz.t Groß an Gunst
xt.it wr Gro0e Gefolgsfrau 
xt.it Hr.w Große Gefolgsfrau des Horus
smr.t Hr.w Freundin des Horus

Ende April 1995 wurde dicht beim Pyramidenbezirk der „westlichen Königin“ die Pyramidenanlage einer weiteren Königin mit dem altmodischen Namen Meretities entdeckt, welche die Titel einer  „ältesten Königstochter“ bzw. „leibliche Königstochter “ und einer „Königlichen Gemahlin“ trug. In den Resten ihres Totentempels fanden die Ausgräber der Mission Archèologique Francaise de Saqqara in der Kampagnen 2001-2005 eine große Scheintür aus dem Sanktuar sowie beschriftete Fragmente mit erhabenem Relief von Meritites. Diese war nach Aussage der Ägyptologen von der MAFS  die älteste Tochter Pepi I. und Gemahlin eines Königs mit dem Namen "Neferkare", wobei leider aus den erhaltenen Inschriftenresten keine weitere Aussage über die Identität des Königs Neferkare erbracht werden kann.

[...] 6 A

Titel: 
wrt  Hts  (weret – hetes)  “ die Große des Szepters ”

Gemahlin von König Pepi I.

Königin, die in der Grabbiographie des Uni erwähnt wird.

Nedjeflet

Titel: 
Hmt nsw  (hemet . nesu)   „ Königsgemahlin “

Bekannt von drei Kalksteinblöcken gefunden in der Nähe der Pyramide von Königin Inenek – Inti. Sicher ist nur dass sie eine Königsgemahlin eines noch nicht genau zu bestimmen Königs der 6. Dynastie war.  

Nebtynubkhet Sesheshet D

Titel:  
sAt nsw  wrt  (sat – nesu  weret)   „ Große Königstochter “

Tochter von König Teti.

Bekannt aus dem Saqqara-Grab ihres Gemahls, des Wesirs Kagemeni

Nemti-em-saf
- der spätere König Nemti-em-saf I.

Titel:  
sA  nsw  smsw  n  xt.f 
(sa –nesu  semeu  en  khet – ef) 
„ Ältester Königssohn von seinem eigenen Leib “

Sohn von König Pepi I.
Mutter:  Königin Ankhenespepi I.

Hornetjerkhet

Titel: 
sA  nsw  (sa – nesu)  
„ Königssohn “

Sohn von König Pepi I.
Seine Mutter die Königsgemahlin Mehaa
Begraben in der Nähe der Pyramide seines Vaters


Baupolitik König Pepi


königliche Rundbild

( Co.-Autor:  J. H. Pirzer )

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Literatur u. Quellen