Der Felsen von Mont-Saint-Michel ist ein überwältigendes Zeugnis mittelalterlicher Baukunst. Er erhebt sich auf einer kleinen felsigen Insel im Wattenmeer, etwa einen Kilometer entfernt von der Nordküste Frankreichs. Die Insel hat einen Durchmessen von ca. einen Kilometer. Nahezu die gesamte Insel wird von einer der großen Touristenattraktionen in Frankreich geprägt, einem aus dem 11. Jahrhundert stammenden Benediktinerkloster, an dem bis ins 16. Jahrhundert hinein gebaut wurde.

Die Bucht von Saint-Michel wurde lange Zeit nur in Zusammenhang mit dem Felsen bekannt und lebte lang im Schatten des Ortes, dem sie ihren Namen verdankte. 

Ursprünglich war die Insel von der Küste aus nur bei Niedrigwasser zu erreichen. Im Jahre 1877 wurde dann ein Damm errichtet. Durch eine Straße, die über den Damm führte, war die Insel nun mit der Küste verbunden. Allerdings ist es auch heute noch möglich, dass durch Sturmfluten die Insel vom Festland abgeschnitten wird.

Außer in der Bucht von Fundy ( Kanada ) gibt es keinen Ort auf der Welt, wo der Gezeitenunterschied derart ausgeprägt ist, wie bei Mont-Saint-Michel. Der Tidenhub beträgt hier bis zu 15 Meter. Die Gezeiten entstehen durch die Anziehungskraft, die der Mond, und in geringem Umfang die Sonne, auf das Wasser der Meere ausüben. Der ausgeprägte Tidenhub in der Bucht von Mont-Saint-Michel ist bedingt durch seine ungewöhnliche geographische Lage. Der Gezeitenstrom kommt vom Atlantik und stößt, fast wie gegen eine Barriere, gegen die Halbinsel Cotentin, an deren Küste er bricht, bevor er in die Bucht gelangt, die eine Art Sackgasse bildet.

Wegen dieses enormen Tidenhubes ist es sehr gefährlich, die Bucht auf eigene Faust zu erkunden. Auch ein Spaziergang am Strand kann durchaus gefährlich werden, wenn man sich nicht vorsorglich nach der Zeit und Höhe der Flut erkundigt und sich nicht rechtzeitig, ca. 1,5 Std. vor Einsetzen der Flut auf den Rückweg macht.

966                n. Chr. Benediktinermönche gründen das Kloster. Könige und Herzöge finanzieren in den nächsten Jahren die grandiose Architektur des Klosters6 bis 1458.
1017              n. Chr Abt Hildebrandt beginnt mit dem Bau der zentralen
Klosteranlage, die  erst 1520 fertiggestellt wurde.
12. Jahrh.      n. Chr. Die Abtei war Ziel großer Pilgerströme und verfügte über Macht und Einfluss. Gründung zahlreicher Tochterabteien. wie St. Michael`s Mount in Cornwall.
13. Jahrh.      n. Chr. Normandie kam zum französischen Königreich und Philippe Auguste, König von Frankreich, ermöglichte im 13. Jahrh. den Ausbau des Klosters im gotischen Stil.
1424 - 1434   n. Chr. Der Mont-Saint-Michel wurde von den Engländern im Hundertjährigen Krieg belagert, aber nie eingenommen. Dennoch wurde die Stadt selber fast vollständig zerstört.
1456 - 1458   n. Chr. Zahlreiche Kinderwallfahrten aus Deutschland. Aus Schwäbisch Hall zogen 1458 etwa 100 Knaben zum Mont-Saint-Michel.
1469              n. Chr. Abtei wurde Sitz des neu gegründeten Ritterordens Ordre des Saint Michel.
1520              n. Chr. der Chor im spätgotischen Stil ( Flamboyant = flammend ) wurde fertiggestellt.
bis ins 16. Jahrhund. Bis ins 16. Jahrhundert hinein war der Berg eine einzige Baustelle, dessen Klosterkirche auf zahlreiche Vorgängerkirchen und Krypten thronte.
1791              n. Chr. Revolutionstruppen vertrieben die letzten Mönche und Saint Michel wurde in ein Gefängnis, im Volksmund 
 ( Bastille de la province) genannt, verwandelt. Der Berg erhielt den Namen " Mont Libre ".
1863             n. Chr. Schließung des Gefängnisses
19. Jahrhundert Das Gebäude wurde restauriert - allerdings versandet seit einigen Jahren die Bucht, da Dämme und Deiche errichtet wurden.
1874                n. Chr. Der Mont-Saint-Michel wird zum Denkmal (Monument historique) erklärt.
1969                n. Chr. Eine Gruppe von 7 Benediktinern lässt sich in den alten Gemäuern des Klosters nieder. ( Rückkehr der Mönche)

 

Stadt und Stadtmauer:

Die Stadt, die am Fuße des Klosters liegt, entstand durch die Abtei und steht auch heute noch in ihrem Schatten, denn sie ist der Anziehungspunkt für die Touristen, die Mont-Saint-Michel besuchen.

Der befestigte Hof mit der Flagge St. Michel

Die Abtei thront über den Berg mit den Befestigungsringen.


Während des 100jährigen Krieges erlebte der Ort Saint-Michel seine bedeutendste Phase der Entwicklung. Damals ließen sich 119 Ritter auf dem Fels nieder und verteidigten ihn erfolgreich gegen die Engländer. In jeder Zeit wurden die Bastionen  errichtet und die Stadttore befestigt.

Die Stadt wurde durch drei Tore befestigt:

  1. Das Tor des Vormarsches ( porte de l`Avancée), wurde erst im 14. Jahrhundert zum Schutz vor dem Vormarsch der Artillerie errichtet. Verstärkt wird dieses Tor durch eine Wachstube, einem kleinen Gebäude aus Granit, das heute die Touristenzentrale beherbergt. Hinter dem Tor befindet sich ein kleiner Platz zur Verteidigung, auf dem die 
    " Michelettes" zu sehen sind. Das sind Bombarden, die von den Engländern zurückgelassen wurden nach ihrer schweren Niederlage im Jahre 1434.

die Bombarden, genannt "micheletten"

das Tor des Vormarsches

2.   Das Tor des Boulevard ( port du boulevard) ist das 2. Tor und wurde nach dem
      dahinterliegenden Raum für die Verteidigung der Hauptbefestigungsanlage
      benannt. 

      

Es wurde ebenfalls als Schutz vor den Angriffen der Artillerie geschaffen. Allerdings
ist diese eindrucksvolle Ansicht durch den Bau des
Hotels de la Mére Poulard zu Beginn dieses Jahrhunderts zerstört worden.

Zufahrtsdamm mit Turm des Königs und Haus der Arkade - darüber thront die Abtei-Kirche

Tor des Königs - Innenseite -
mit Blick auf Hotel de la Mere Poulard
( links)

3.   Das Tor des Königs ( port du Roi) kam wahrscheinlich durch den Abt von Mont-Saint-Michel
      zustande, bevor dieser 1420 zu den Engländern überlief. Vor dem Tor befand sich ein
      Graben, der nur über eine Zugbrücke zu überqueren war. Das Tor war mit einer Falltür
      verschließbar, die noch heute - zwar stark verrottet - existiert. Sie ist aber nicht mehr in
      Betrieb. Zwei Türme standen zu beiden Seiten des Tores. Eines davon ist heute noch zu 
      sehen, während das andere beim Bau des Hotels de la Mere Poulard zerstört wurde.
      Das Tor besitzt zwei Öffnungen von außen: eine ist für Wagen, das andere für Fußgänger
      vorgesehen. Von Innen gibt es nur eine Öffnung.

Tor des Königs mit Zugbrücke
von der Innenseite gesehen

Tor des Königs mit Wappen

Von der Außenseite aus gesehen sieht man die Wappen des Königs, des Abts und das der Stadt. 
Die Wohnung des Wächters, der das Tor bewachte, ist Namensgeber für das Tor des Königs. Heute sind die Räume, die sich oberhalb des Stadttores befinden, Sitz der Stadtverwaltung von Mont-Saint-Michel.

Früher bestanden die Häuser des alten Dorfes Mont-Saint-Michel hauptsächlich aus Holzhäusern. Zum größten Teil wurde diese später während der Belle Epoque abgerissen, um moderneren Gebäuden Platz zu machen. Jedoch wurde die Anordnung und der Aufbau des alten Stadtkernes beibehalten. 
Einige der bedeutendsten antiken Häuser des Ortes waren das
Haus der Arkade, das Haus der Artischocken und das 
Haus von Guisclin und seiner Frau ( Logis Tiphaine). Dieses Haus ist trotz der an ihm vorgenommenen Restaurationsarbeiten eines der wenigen alten Steinhäuser. Ein weiteres antikes Haus ist das Geschäft des weißen Hammels (Magazin du Mouton Blanc). Man findet es genau gegenüber dem gleichnamigen Hotel. Früher beherbergte es die alte Backstube des Lehnherrn.

Eine einzige Straße führt durch den gesamten Ort, die vom Strand aus bis zum Kloster, an der Süd-Ostseite des Berges hinaufführt. Dahinter führt eine Reihe von kleinen Gässchen, häufig unterbrochen von steilen Treppen direkt zur Abtei.

Stadtansichten Mont-Saint-Michel - untere Hauptstraße.

 

Die Kirchen:

 

Die Pfarrkirche:

Die sogenannte Pfarrkirche nimmt den Platz eines alten Wallfahrtsortes ein ist ist dem Heiligen Petrus geweiht. Vielleicht entstammt die Pfarrkirche von Mont-Saint-Michel einer Zeit, in der noch nicht der Heilige Michael verehrt wurde. Vermutlich wurde sie auf einem Fundament aus dem 11. Jahrhundert errichtet und in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts aufgestockt und auch erweitert. Im 16. Jahrhundert erweiterte man sie nochmals über einem Gewölbe, das sich über einer Gasse befindet. Nachdem die Abteikirche am Ende des vergangenen Jahrhunderts endgültig entweiht wurde, war die Pfarrkirche Ziel unzähliger Pilger.

Im Inneren der kleinen Kirche befindet sich eine 1877 feierlich gekrönte
Silberstatue des Heiligen Michael zu sehen, die die innige Verehrung dieses Heiligen in der Zeit des Nationalismus nach dem Krieg von 1870 zeigt. Besonders hervorzuheben sind an Sehenswürdigkeiten das Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert, die Statue mit der Madonna und dem Kind aus dem 15. Jahrhundert und ein Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert.

Pfarrkirche von außen

Silberstatue des Heiligen Michael,
der den Drachen zu Boden wirft

 

Die Abteikirche:

Der Erzengel Michael soll einer Legende aus dem 10. Jahrhundert zufolge, hier im Jahre 708 n. Chr. dem Bischof von Avranches in einem Traum auf dem Gipfel des Berges erschienen sein. Bis zu diesem Zeitpunkt hieß der Berg "Mont Tombe" ( Berg des Grabes ). Der Bischof jedoch blieb misstrauisch. Erst nachdem der Erzengel ihm mit dem Finger ein Loch in den Schädel brannte, kam der Bischof dem Wunsch des Himmelsboten nach und begann sofort mit der Errichtung einer Basilika, die erste dem Heiligen Michael geweihte Kirche.
Diese Legende erinnert an jene der Errichtung des ersten Wallfahrtsortes, der jemals dem Erzengel Michael geweiht worden war. Dies geschah auf dem Felsen des "Mont Gargan", der Ferse des italienischen Stiefels.

Andere Legenden nahmen ohne stichhaltige Beweise die Vermutung an, die Gründung von Saint-Michel gehe auf eine Gruppe irischer Mönche zurück. 
Wie dem auch sei, die Errichtung der ersten dem Heiligen Michael gewidmeten Kirche auf dem Berg "Mont Tombre" scheint wirklich auf das 8. Jahrhundert zurückzugehen. Es wird vermutet, dass sich die Kirche im Innern eines Klosters befand, in dem eine Reihe von Sakrarien verehrt wurden. 

Der Mont-Saint-Michel wird auch in der Artus-Sage erwähnt. Ein Riese soll hier gelebt haben, der dann von Artus erschlagen wurde. Die Normann annektierten im Jahre 933 die Halbinsel Sotentin. Dadurch kam die Insel strategisch bedeutsam an die Grenze zur Bretagne zu liegen. Es wurde auch in der Artussage vermutet, dass der Heilige Gral tief in den Gemäuern des Klosters versteckt ist. 
Gefunden hat man ihn jedoch niemals.

Die erste Kirche im vorromanischen Stil entsteht und durch ihren festungsartigen Bau widersteht die Insel den Raubzügen der Wikinger und Piraten.

Die Abteikirche von Mont-Saint-Michel gilt als eine der kühnsten Bauwerke des Mittelalters. Noch zu Beginn des 11. Jahrhunderts war die dem Erzengel Michael geweihte Wallfahrtskirche noch die kleine karolingische Kirche Notre Dame sous Terre. Als aber durch die Pilgerfahrten das Ansehen der benediktinischen Gemeinschaft stieg, ergab sich die Notwendigkeit eine Kirche zu bauen, die genau hier stehen sollte und wie die bedeutendsten Abteikirchen in dem der neuen Zeit angepassten romanischen Stil errichtet werden sollte. Da es aber auf dem Granitkegel von Mont-Saint-Michel keine genügend große grade Oberfläche gab, die einen Bau von einem 70 Meter langen Gebäudes zuließ, entschieden sich die Erbauer dafür, das Zentrum der Kirche auf dem Gipfel des Berges zu errichten.

Rings um das Zentrum der neuen Kirche sollten eine Reihe von Krypten entstehen, die die Höhe des Berggipfels erreichen und so dem Chor und den Armen des Transepts als Fundament dienen konnte.
Der Hauptteil der großen Abteikirche, die Mont-Saint-Michel überragte, wurde so auf verschiedene Ebenen gebaut.

die "Belle-Chaise" mit dem bischöflichen Gericht und die Räume  des Abts

südlicher Eingang der Abtei

Über eine steile Treppe, die im Volksmund der "Abgrund" genannt wird, steigt man zum Eingang des "Wachsaals" empor. Früher war dieser Eingang einmal zum Meer hin offen. Er war zur normannischen Küste von Gnènets hin einst offen, denn von hier aus kam die größte Anzahl der Pilger und die meisten Vorräte. Später wurde dieser Eingang nach der Errichtung der "Merveille" nach Südosten verlegt.

Im Osten des Wachsaals führt eine Tür in den Hof der "Merveille", von wo man auch ins Kaplansamt kommt. 

Große innere Treppe, die zur Abteikirche hinaufführt.

Auf der anderen Seite beginnt dann der Aufgang der großen inneren Treppe. Tatsächlich ist dieses monumentale Bauwerk eine innere Treppe. Sie führt zwischen den eng eingeschlossenen Wohnräumen der Abtei im Süden und den Fundamenten der Kirche im Norden schließlich auf ihrem höchsten Punkt direkt auf die Terrasse des Saut-Gautier. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick Richtung Süden und auf die Polder hinab.

Zu Beginn des 100jährigen Krieges, in der Mitte des 14. Jahrhunderts, verschärfte sich der Konflikt zwischen Frankreich und England. Die Wallfahrtsorte, die sich n der Nähe der Verteidigungsanlagen befanden, gehen auf das Ende des 14. Jahrhunderts zurück. Der heutige Eingang in das Kloster stammt aus der Epoche. Vor dem "Wachsaal", neben der Treppe des "Abgrundes", deren steiler Winkel zum Verteidigungssystem gehörte, sind die beiden Türme des "Chàtelet", deren Basen abwechselnd aus grauem und rosafarbigen Granitstein gebaut sind, Bestandteil einer Befestigungskunst, die ästhetisch ihren Stellenwert hat. Diese Befestigungsanlage machte es einem Angreifer fast unmöglich diese zu überwinden.

die runden Türme des Chátelet und die große äußere Freitreppe

Mit der Niederlage in der Schlacht von Azincourt, wo es bei der französischen Kavallerie zu einem Massaker kam, nimmt der Krieg eine entscheidende Wendung. Die Niederlage der Franzosen wird mit dem Vertrag von Troyes erklärt und besiegelt. Auch vor Mont-Saint-Michel machen die tragischen Ereignisse nicht halt und in diesen wirren Zeiten stürzen 1421 die Gewölbe des Chores der Abteikirche ein.

Nach Ende des Krieges begann man mit dem Wiederaufbau des zerstörten Chores der Abteikirche. Der Bischof von Rouen, der den Luxus liebte und außerdem eng mit dem König und dem Papst verbunden war, namens Guillaume d`Estoutevelle war der Bruder des Hauptmanns von Mont-Saint-Michel. Er wollte eine neue Kirche errichten zu dem in jener Zeit vorherrschenden Flamboyant-Stil. Um das Gewicht tragen zu können, wurde die Krypta mit großen Pfeilern versehen, deren gewaltige zylindrische Säulen wahrscheinlich eine einfache Verkleidung der romanischen Stützen sind.

Die Krypta mit ihren "schweren" Pfeilern.

Der "Chor" im hochgotischen Stil  befindet sich über der Krypta, die ihm auch als Stützpfeiler diente. Im oberen Teil des Chors wird das Mauerwerk vollkommen durch große senkrechte Fenster ersetzt, wobei das Licht die Wallfahrtskirche ungebrochen durchströmen kann. Von außen wird der Chor durch große Verstrebungen verstärkt, gestützt durch die Strebebögen.

Nach dem Sieg war man am Anfang voller Enthusiasmus, und man begann mit den Ausführungen eines grandiosen Projektes. Aber schon bald kehrt man zur Normalität zurück. Im Jahre 1450 wurde mit dem Bau des Chors begonnen, die Vollendung fand aber erst im Jahre 1521 statt. Da das Mittelalter schon längst zuende war, verzichteten man auf die anfänglichen hochtrabenden Architekturpläne und der Chor  im Stil der späteren Gotik fand Anlehnung an das romanische Querschiff. ohne dass er mit ihm dem architektonischen Stil nach in Verbindung zu stehen schien.

das romanische Mittelschiff
 der Abteikirche

der lichtdurchflutete Chor im gotischen Stil

Im 11. Jahrhundert waren die normannischen Kirchenschiffe durch die Übereinandersetzung von großen Bögen, Galerien und sehr großen, hohen Fenstern gekennzeichnet. 

Es bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den beiden Seiten des Kirchenschiffes. Schon knapp 20 Jahre nach ihrer Vollendung stürzte die Nordseite zusammen und wurde zu Anfang des 12. Jahrhunderts neu aufgebaut. Die nördliche Mauer des Kirchenschiffes ist sehr wuchtig und die Öffnungen der Galerien sind zu weit verschlossen. Auf der Südseite sind die Öffnungen der Galerie nur durch einen kleinen, zwischen 2 Halbsäulen eingeschlossenen Pfeiler getrennt. Die Öffnungen  in der Mauer wirken wie eine Einheit.

Ein Großteil der Skulpturen musste nach einem Brand im Jahre 1834, der das Kirchenschiff zerstörte, ersetzt werden. Die wenigen originalen, schwer beschädigten Kapitelle wirken schwer, so als wären sie mühevoll in den Granit gehauen worden.

Abteikirche - Mittelschiff und Chor

Altar im Chor der Abteikirche

Die Eingangstür der Mont-Saint-Michel Abtei befand sich im 11. Jahrhundert auf der Nordseite während die Galerien und die Eingangstreppen in das Kloster nach Westen hin orientiert waren, unter der Fassade der Kirche. Der Teil, der nur für die Mönche bestimmt war, befand sich in den obersten Stockwerken des nördlichen Gebäudes. Er lag direkt über Saal des Kaplans.

Der Schlafsaal der Mönche beherbergt heute eine ständige Ausstellung, die besucht werden kann. Hier wird die Entwicklung von Mont-Saint-Michel dargestellt.

Unter dem Schlafsaal der Mönche liegt der Wandelgang und besteht aus einem einzigem großen Klostergebäude. Es geht auf das 11. Jahrhundert zurück. Der heutige Name erinnert an die Funktion des Kreuzganges. Früher besaß er eine Holzdecke und eine Tür führte zu einem Rundgang, der im Inneren der Mauer die verschiedenen Räume verband.

Wandelgang der Mönche unter dem Schlafsaal

Ursprünglich als Durchgang in ein anderes, später zerstörtes Gebäude benutzt, erhält der im romanischen Stil gebaute Saal des Kaplans, die "Krypta des Adlers" genannt wurde, sein Licht heute von zwei großen Öffnungen in der Nordwand. Dieser in der Nähe des Einganges liegende Raum besaß in der nord-westlichen Ecke eine kleine Wachstube, die in den vom Wandelgang ausgehenden Rondengang eingefügt worden ist.

Die romanische Abtei verdankt dem berühmten Abt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts,  Robert de Torigny, die bedeutendsten Veränderungen, die durch den Zusammenbruch der Nordwand des Kirchenschiffes, bei dem auch die Decken zerstört wurden und dem Brand im Jahre 1138 notwendig geworden waren.

Weitere Gebäude in der grandiosen Anlage waren die Wohnräume von Robert de Torigny, die er im äußeren westlichen Teil des Klosters errichten ließ. Vorher hatte der Abt genauso wie die Mönche des Heiligen Benedikt die Schlafräume mit ihnen geteilt. Erst Robert de Torigny machte deutlich, welchen Stellenwert die Ausübung der weltliche Macht nun in seinem Leben einnahm.

Andere Räume waren die Wohnung des Pförtners und die Verliese, die sich unter den Räumen des Robert de Torigny befanden. Im Erdgeschoss befanden sich 2 Verließe, welche die "beiden Zwillinge" genannt wurden. Der Mönch, der die Funktion des Pförtners ausübte, war gleichzeitig auch Gefängniswärter. Weiter gab es längs des Kirchenschiffes auf der Südseite eine Reihe großer Gebäude. Es waren ein Gästehaus für die Beherbergung der adligen Pilger und in unteren Stockwerk eine neue Krankenstation für die Mönche. Dieses Gebäude stürzte im Jahre 1818 ein.

Über die Krankenstube gelangte man zu einer dem heiligen Stephan geweihten Kapelle, die es noch heute gibt. Hier hielt man bei den verstorbenen Mönchen die Totenwache. Der Friedhof der Mönche scheint im 11. Jahrhundert auf eine niedrigere Höhe verlegt worden zu sein. Robert de Torigny ließ an seine Stelle ein Beinhaus bauen, welches aus großen Arkaden bestand. Zwischen zwei der Arkaden wurde im 19. Jahrhundert ein Lastenaufzug für die Lebensmittelversorgung des Gefängnisses gebaut. Es handelt sich um ein großes Rad, welches von einigen Männern angetrieben wurde, die in seinem Inneren liefen. Schon zur Zeiten der alten Römer wurde diese Art des Lastenaufzuges benutzt. Ein anderer wurde im 13. Jahrhundert im Keller der "Merveile" eingerichtet.

Der Lastenaufzug, erbaut im 19. Jahrhundert nach dem mittelalterlichen Vorbild

 

Der Klosterkomplex:
- Merveile - 

Während des Feldzuges des französischen Königs Philipp August II. im Jahre 1204, in dessen Verlauf er die Normandie von den englischen Plantagenét eroberte, wurde in Mont-Saint-Michel Feuer gelegt. 
Schwere Schäden, besonders auf der Nordseite, wo ein großes Gebäude, erbaut im Jahrhundert davor von
Abt Roger II. verwüsteten große Teile des Klosters.

Der Streit zwischen den Mönchen und ihrem Abt Jourdain, dazu die fehlenden Finanzmittel verzögerten den Wiederaufbau erheblich. Erst im Jahr 1211 erhielt das Kloster durch eine Schenkung von Philipp August die finanziellen Mittel, mit denen der Nachfolger des Abt Jourdains, Raoul des Isles, den Bau eines neuen Klosters beginnen konnte. 

Die neuen Konstruktionsmethoden des 13. Jahrhunderts und die gesammelten Erfahrungen der Benediktiner  bei dem Kathedralenbau, erlaubten es dem Architekt kühne architektonische Konstruktionen zu entwerfen. Zudem waren dem Architekt genau die Bedürfnisse der Klostergemeinschaft bekannt und er konnte die neuen Räume sehr geschickt gemäß den einzelnen mönchischen Tätigkeiten nach einteilen. Es dauerte nicht einmal 17 Jahre ( von 1211 - 1228 ) und zwei der drei geplanten Bauvorhaben wurden fertiggestellt.

Sie bildeten den Klosterkomplex der "Merveille". Das dritte, ursprünglich vorgesehene Bauwerk wurde nie errichtet, weil durch den Eintritt der Mönche in den Bettelorden des Heiligen Franz von Assisis das Klosterleben der Benediktinermönche nicht mehr das gleiche ist. Das Abbrechen der Bauarbeiten an der "Merveille" bildet hier einen der deutlichsten Beweise für diese Entwicklung.

Zwischen 1211 und 1228 n. Chr. entstand das dreistöckige "Merveille" . auch das Wunder genannt. Es wurde von den französischen Königen finanziert. Der an der Nordseite liegende Klosterbau diente quasi als Unterbau der Abteikirche.

Vorratskeller und Almosenräume befinden sich im Erdgeschoss. Der letztere diente früher als Unterkunft für Pilger und Bettler. Heute befindet sich dort ein "Andenkenverkaufsraum" und außerdem ein maßstabgenaues Modell des Berges. 

Ein vierschiffiger "Rittersaal"  - der "Salle des Chevaliers - befindet sich im 1. Stock. Er war das Arbeitszimmer der Mönche, da er der einzige beheizbare Raum der Abtei war. Der Raum konnte durch Wandteppiche unterteilt werden. Gleich daneben liegt das sogenannte "Gastzimmer" - der Salle d'hotel, ein auf Säulen ruhender Raum mit bemaltem Gewölbe. Die Wände schmückte man mit Wandbehängen und Tapeten. Der Abt empfing und verköstigte in dem 35 Meter langen Raum die Gäste der Abtei.

Der Gästesaal  mit seinen riesigen Kaminen

der Gästesaal, in dem die adligen Pilger aufgenommen werden.

Der Gästesaal liegt unterhalb des Refektoriums der Mönche und lädt zu Meditation ein. Der Raum strahlt Bequemlichkeit aus und es herrscht hier eine festliche Atmosphäre. Sie wird deutlich durch die hohen schlanken Säulen und die schmalen Doppelfenster, die ein Bündel vertikaler Linien bilden. Die Gewölbe waren mit Fresken ausgemalt und die Wände mit buntem Holz verkleidet oder tapeziert. Der geflieste Boden war zu Ehren des Königs und der Königin, Ludwig VI.  und Bianca von Kastilien mit den Wappen Frankreichs und Kastilien geschmückt.

An der gesamten westlichen Wand dominieren zwei riesige Kamine, die den Gästen ihre eigene Küche zur Verfügung stellt. Es war also möglich zu jeder Tages- und Nachtzeit eine Mahlzeit einzunehmen. Auch wurden in diesem Saal  Gäste, wie der Heilige Ludwig und Heinrich III., die Könige von Frankreich und die "Freunde" sowie die Verwandten der "Freunde des Klosters" empfangen.

Der östliche Gebäudeteil der "Merveile" besteht aus übereinandergesetzten Speisesälen wie dem Refektorium der Mönche, dem Gästesaal im oberen Teil und dem Saal des Kaplans im Erdgeschoss. Die Küche lag neben dem Refektorium. Jeder Saal entspricht einer sozialen Ordnung.

Das Refektorium der Mönche 
im oberen Teil der Merveille.

Im Kaplanssaal werden die Armen beherbergt.

Das Refektorium war ein sehr heller Raum, obwohl an den Seiten keine Lichtquellen sichtbar sind, der  zum Beten und Essen benutzt wurde. Er ist von einem weiten, verkleideten Tonnengewölbe bedeckt und wird in seiner ganzen Länge von kleinen Säulen durchbrochen. Das Licht fällt durch die vielen hohen Fenster, die die inneren Pfeiler voneinander trennen.

Die Mönche versammeln sich hier unter dem Vorsitz des Abtes zu den gemeinsamen Mahlzeiten. Nur der Vorleser unterbricht die Stille. In diesem Raum gibt es eine erstaunliche Akustik. Das leiseste Geräusch wird verstärkt und durch seinen Widerhall unhörbar gemacht. Trotzdem war die Stimme des Vorlesers genau zu verstehen, ohne dass er die Stimme heben musste.

Die Höhe des Bauwerkes und der wenige zur Verfügung stehende Platz zwang die Architekten dazu, eine Reihe technischer Zugeständnisse zu machen. Das Refektorium wurde mit einem Gebälk überdeckt, der Gästesaal mit spitzbogigen Kreuzgewölben und der Saal des Kaplans mit Kreuzgewölben. Es ist durchaus möglich, dass der Saal des Kaplans in seiner Gesamtheit aus der Zeit von Roger II. stammt und von dem Brand 1204 verschont geblieben ist.


Der Rittersaal befindet sich unterhalb des Kreuzganges im zweiten Geschoss der "Merveille". Er besteht aus dem gleichen Material ( Granit ) und wurde mit derselben Technik (spitzbogige Gewölbe ) errichtet. Trotzdem entsteht von ihm ein gänzlich anderer Eindruck. Er ist in vier Schiffe unterteilt und nicht in zwei, die von drei Reihen von Säulen voneinander getrennt werden. Der Raum erscheint sehr groß, trotzdem ist er nicht wie der Gästesaal beim Eintreten mit einem einzigen Blick zu überschauen. Die Fenster sind kreisförmig oder werden von Rundbögen abgeschlossen.

Der Rittersaal unterhalb des Kreuzganges mi dem spitzbogigen Gewölbe

Die Mönche widmen sich hier ab dem 13. Jahrhundert der Kopie und der Miniaturmalerei ihrer Bücher. An den beiden weit auseinanderliegenden Kaminen wärmen sich die Mönche tagsüber die Finger. Hinter den Kaminen befanden sich die Aborte, vor denen sich kleine, zur Bucht hin öffnenden Säulengänge befanden.

Der Saal des Kaplans befindet sich unter dem Gästesaal, der das Refektorium der Mönche stützt. Es handelt sich hier um einen romanischen Raum, der absolut schlicht ist. Von den Malereien, die wohl einst die Wände schmückten, ist nichts mehr geblieben. Der Raum des Kaplans hat so ein fast strenges Aussehen. Es war wohl der Raum, an dem die Mahlzeiten an die Armen verteilt wurde.

Im Kaplansamt wird die Kopie des Modells des Berges, das nach 1701 angefertigt worden ist, ausgestellt.

Der  1228 gebaute Kreuzgang befindet sich im 2.Stock auf dem Gipfel des Gebäudekomplexes und ist genauso konzipiert wie in allen anderen Klostern. Normalerweise befindet sich der Kreuzgang  bei den Benediktinern im Zentrum des Klosterbaus. Das Problem hierbei waren die besonderen Verhältnisse am Mont und es war erstaunlich, dass man überhaupt noch wegen dem Gewicht des Baumaterials  einen Kreuzgang aufsetzte. Durch seine besondere Lage ist gerade der Kreuzgang den Stürmen direkt ausgesetzt. Gelöst wurde dieses Problem durch ein leichtes Holzdach, welches auf den schlanken Doppelsäulen aus rotem Granit liegt. Auf Kapitelle verzichtete man.

Von hier aus gelangt man in die größeren Räume des Klosters: im Osten in das Refektorium und die Küchen, die aber heute nicht mehr bestehen. Vom Süden aus führt eine Tür in die Kirche und eine andere in den Schlafsaal. Im Westen sollten die drei traditionellen Eingänge in den Kapitelsaal führen. Dieser wurde aber nie gebaut. Einzig der nördliche Teil des Kreuzganges in Richtung Meer sieht keinerlei Durchgang zu anderen Orten vor.

Der Kreuzgang umschließt den Klostergarten

 Der Klostergarten

Der Kreuzgang überragt die gesamte Abtei und gibt den Blick in den Himmel frei. Bei späteren Restaurierungen im Kreuzgang wurden leider unauslöschliche Spuren hinterlassen. Die schmalen Säulen aus englischen Kalkstein wurden fast alle1878 ersetzt. Schwerwiegender war allerdings der Eingriff bei den drei Öffnungen, die in den Kapitelsaal hätten führen sollen. Sie waren bis zum 19. Jahrhundert zugemauert gewesen, verwandeln heute aber den Kreuzgang in einen Aussichtspunkt.

Der Architekt Y. M. Froidevaux legte in der Mitte des Kreuzganges dank der Entdeckung der modernen Methoden der Wasserabdichtung einen Garten an.

Das Kloster dienste schon ab dem 15. Jahrhundert als Gefängnis. Es hatte den unheimlichen Namen: Bastille der Meere erhalten und war oft unter unmenschlichen Bedingungen Aufenthaltsort für die politischen Gefangenen des Monarchen und die im "Exil" befindlichen Agitatoren. Im Jahre 1792 wurde das Gebäude dann endgültig zum Gefängnis. Mont-Saint-Michel blieb bis 1963 ein Staatsgefängnis. Hier wurden bis zu 600 Gefangene beherbergt und so mussten die Räume unterteilt und umgebaut werden.

Ab 1863 wurde die zentrale Strafanstalt geschlossen und man stellte sich die Frage nach der Bedeutung von Mont-Saint-Michel. 10 Jahre lang beherbergte die Abtei erneut eine Gemeinschaft von Mönchen. Der Staat begann mit Maßnahmen zur Erhaltung von Mont-Saint-Michel. Überall werden Mauern verstärkt. Der Verputz un die Dächer werden erneuert. Diese ständigen Restauration gaben der Abtei von Mont-Saint-Michel ihr heutiges Aussehen. Es entstanden der neuromanische Glockenturm und der neugotische Giebel.

Die Bastionen:

Die den Berg umschließenden Bastionen sind ein ungewöhnlicher Baukomplex. Sie umgeben das ganze Dorf und bilden die erste Verteidigungslinie. Die Abtei war der Wohnsitz des Herrschers, der Bergfried. Zu Füßen dieser Zitadelle befinden sich die nähergelegenen Verteidigungsanlagen, die kleine Burg und die Barbakane. Dahinter befindet sich die Umschließungsmauer der Stadt.

Die Befestigungsanlagen stammen den ersten schriftlichen Zeugnissen nach aus dem 10. Jahrhundert. Richard I., der hier 966 die Benediktiner ansiedelte, gab den Mönchen angeblich die Mittel für den Mauerring, die wahrscheinlich nur eine einfache Holzpalisade war, von der nichts mehr zu sehen ist.

Zu den Füßen der Abtei bildet der "Turm Claudino", der heute als Eingang in die nördlichen Gärten dient, den Anfang des städtischen Mauerringes. Von hier geht eine Kurtine aus, auf der der Rondengang der Bastionen verläuft. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die ganze Bucht.

Der gesamte Teil der Befestigungsanlage, von dem Turm Boucle bis zum Tor des Königs (porte du Roi) wurde zwischen 1417 und 1420 vom Abt Robert Jolivet erbaut. 

Während des hundertjährigen Krieges wurden der Halbmond (Demi-Lune), der Niedrige Turm (Tour Basse) der Turm der Freiheit (Tour de la Liberte), der Turm der Arkade (Tour de  L´Arcade) und der Turm des Königs (Tour du Roi) gebaut und kennzeichnen die Folge von Mauern, die bis hinunter zum Tor des Königs verlaufen. 

Der Turm des Königs 
und der Turm der "Arkade"

Der Halbmond und der Turm "Boucle"

Der einzige Zugang zum Mont war der " Porte de l'avancè ", ein  im 15. Jahrhundert erbautes Bollwerk, das doppelt abgesichert war. Es sollte die Stadt vor Angriffen durch die Artillerie schützen. Ein Jahrhundert später wurde es durch Gabriel du Puy verstärkt. Rechts von dem Porte de l'avancèe befand sich die Kaserne der Soldaten.

Zwei Türme beherrschten den Mauerring des Fanils, der die Vorratslager der Abtei, welche sich am Fuße des Berges auf der Westseite befinden, beschützte. Der Turm der Fischer ( des Pécheurs) ist heute bis auf Teile des Fundamentes am Fuße des 1828 als Kaserne für die Aufseher des Gefängnisses erbauten Gebäudes erhalten. Der Militäringenieur Gabriel du Puy und  Erbauer des Vorposten, der zur Verteidigung des Stadteinganges erbaut wurde, vervollständigte den Mauerring der Fanils mit dem Turm Gabriel. Als im 18. Jahrhundert die Bedeutung von Mont-Saint-Michel als militärische Bastion geschwächt wurde,, baute man auf der Plattform dieses Turmes eine Windmühle. Im 19. Jahrhundert kam zu dieser ein Leuchtturm hinzu, der dem Schiffsverkehr im Couesnon diente.

Die kleine Kapelle des Heiligen Aubert, die im 15. Jahrhundert auf einem Felsvorsprung erbaut wurde wirkt während der Flut, die sie vollkommen umgibt, wie eine Miniatur von Mont-Saint-Michel.

Nicht zu vergessen sind bei der Besichtigung des Mont Saint-Michel das "Musèe historique", eine Wachsfigurensammlung zur Geschichte der Abtei sowie eine Muschelsammlung.

(alle Bilder Copyright Nefershapiland und Andre Kottlewski)

Nefers Gästebuch

home Sitemap Impressum Email-Adresse