Karnak-Tempel

Luxor-Tempel

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Ein besonderes Ereignis erwartete uns am Abend - eine Stadtrundfahrt durch Luxor mit anschließender Licht- und Tonschau  im Karnak-Tempel. In  einer beeindruckenden Vorführung wird der Besucher zurück in die Pharaonenzeit versetzt. Er erfährt einiges über Ägyptens Geschichte und Kultur, den Götterkult und die „Vertreter der Götter auf Erden“: die Pharaonen. Von ihnen haben die meisten am Bau der grandiosen Tempelanlage, die dem Reichsgott Amun geweiht ist, mitgewirkt.

Unser Reiseführer erwähnte, dass der Schauspieler Friedrich Schlüter einer der Sprecher dieses Tondokumentes sei, welches die Lichtschau begleitet.

Die Sound & Lightshow im Karnak-Tempel,  beeindruckte durch eine exzellente Lichtführung  durch die beleuchteten Säulenreihen hindurch.

Diese Darbietung konnte man nur fakultativ, d. h. zusätzlich gegen Bezahlung beim Reiseführer oder direkt am Ticketschalter  buchen. 

Außerhalb der wichtigsten Tempelanlagen, östlich des Cachette-Hofes befindet sich der Heilige See, der in der Antike durch eine Zuleitung vom Nil mit Wasser versorgt wurde.  Heute wird er  vom Grundwasser gespeist. Der Heilige See ist der größte Tempelsee Ägyptens und wurde unter Thutmosis III. angelegt.  Knapp 800 Jahre danach, in der 25. Dynastie, wurde das 120 x 77  Meter große Becken durch  Pharao Taharqa im Rahmen einer allgemeinen baulichen Umgestaltung des Areals restauriert und nochmals erweitert.
Der Heilige See diente in erster Linie als rituelle Reinigungsstätte vor dem Betreten der heiligen Stätte, aber auch für rituelle Bootsfahrten und auch als Gänseteich, da die Gans neben dem Widder als  heiliges Tier des Amun galt.

An diesem Heiligen See spielt sich nun der Höhepunkt der Licht- und Tonvorführung ab

Während eines Teiles der Vorführung bewegt man sich, immer geleitet von einem Lichtkegel - durch den Karnak-Tempel, begleitet von der "Stimme des Amun".

Für den Höhepunkt der Schau wurde am östlichen Seeufer eine moderne Zuschauertribüne errichtet, von der aus man die Auferstehung des Tempels im magischen Licht der Scheinwerfer genießen kann (Sonntags und Mittwochs in deutscher Sprache).

Am letzten Abend in Luxor - dem früheren Theben - war noch Gelegenheit zu einem Bummel über den Basar. Hier geht es richtig orientalisch zu! Und weil überall  gehandelt und gefeilscht wurde, stürzten auch wir uns in Getümmel und versuchten, aus dem Riesenangebot an Souvenirs ein paar Schnäppchen zu ergattern.  

Wer sich zusammen mit Freunden ins Getümmel stürzt, hatte meist mehr Spaß und mehr Erfolg beim Handeln und Feilschen. Gewisse Feilschrituale - wie erst mal Desinteresse zeigen oder Ähnliches - halfen uns manchmal einen noch halbwegs anständigen Preis zu erzielen.

Bei Touristen besonders beliebt sind Gallabijas (die traditionellen Obergewänder der Ägypter), Papyrusbilder oder kleine Statuetten.  Wer den dafür geforderten Preis um die Hälfte drückte, hatte gut „gefeilscht“, ansonsten vielleicht eine kleine „Entwicklungshilfe“ geleistet.  

Zur Geduldsprobe wird ein Besuch auf dem Basar von Luxor, dessen Händler an Aufdringlichkeit. nicht zu überbieten sind.

                  

Sound & Lightshow:   wann und in welcher Sprache
Öffnungszeiten 6-17 Uhr

 

18.30

19.45

21.00

 

Montag Englisch Französisch Spanisch  
Dienstag Japanisch Englisch Russisch  
Mittwoch Deutsch Englisch Französisch  
Donnerstag Englisch Französisch Arabisch  
Freitag Englisch Französisch Russisch  
Sonnabend Französisch Englisch    
Sonntag Deutsch Englisch Italienisch  

Im Sommer beginnt die 1. Show um 19.30 Uhr.

Aktualisiert am 8. Febr. 2009

Eintrittspreis
Tempelkomplex:     50 LE
Open Air-Museum  25 LE zusätzlich
                                  für Studenten 50 bzw. 15 LE
Sound & Light Show Karnak:         55 LE

(Quelle: www.luxor-westbank.com)


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