Karnak-Tempel

Luxor-Tempel

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Ein besonderes Ereignis erwartete uns am Abend - eine Stadtrundfahrt durch Luxor mit anschließender Licht- und Tonschau  im Karnak-Tempel. In  einer beeindruckenden Vorführung wird der Besucher zurück in die Pharaonenzeit versetzt. Er erfährt einiges über Ägyptens Geschichte und Kultur, den Götterkult und die „Vertreter der Götter auf Erden“: die Pharaonen. Von ihnen haben die meisten am Bau der grandiosen Tempelanlage, die dem Reichsgott Amun geweiht ist, mitgewirkt.  

Diese Darbietung konnte man nur fakultativ, d. h. zusätzlich gegen Bezahlung beim Reiseführer oder direkt am Ticketschalter  buchen. Unser Reiseführer erwähnte, dass der Schauspieler Friedrich Schlüter einer der Sprecher dieses Tondokumentes sei, welches die Lichtschau begleitet.

Die Licht- und Ton Show im Karnaktempel ist eine der schönsten in Ägypten. Di einzelnen Säulen und Hallen werden mystisch angestrahlt und mit Musik unterlegt. So wird dem Zuschauer die Geschichte des Alten Ägyptens auf magische Weise nahegebracht.

Es ist stockdunkel - viele Leute drängeln sich durch den Tempel. Die Show dauert ca. 80 Min., wovon man ca. 40 Min. in Bewegung durch den Tempel zwischen Pylonen und Säulen geht.  Während eines Teiles der Vorführung bewegt man sich, immer geleitet von einem Lichtkegel - durch den Karnak-Tempel, begleitet von der "Stimme des Amun". Die Führung beginnt vor dem 1. Pylon. Es ist stockdunkel - verschiedene Stimmen ertönen. Die Geschichte des Karnak-Tempels wird wie in einem Hörspiel erzählt und dabei sehr eindrucksvoll untermalt durch unterschiedliche Lichteffekte. 

Nach ca. 30 Minuten erreichen die Zuschauer den Heiligen See und nehmen dort auf einer eigens für diesen Zweck erbauten Tribüne Platz und lauschen den Erzählungen aus vergangenen Zeiten.

Die Licht- und Tonshow im Karnaktempel findet zumeist 3 mal am Abend statt, wobei die erste Vorführung um 18.30 Uhr anfängt. Die nächsten Vorstellungen folgen dann um 19.45 Uhr und  22.15 Uhr. Die Show findet am Mittwoch um 19.00 Uhr, Samstag um 21.30 Uhr und Sonntag um 19.00 Uhr in deutscher Sprache statt (Stand Juni 2011).

Der Eintrittspreis für die Licht- und Tonshow beträgt 100 LE (Stand Juni 2011).

Ebenso wie der Karnak-Tempel wird der Luxortempel bei Nacht in einem mystischen Scheinwerferlicht präsentiert. Bei einem abendlichen Bummel kommen dabei viele Reliefs deutlicher heraus als bei Tageslicht.
                                   (Bild: Peter Alscher)              (Bild: mit frdl. Genehmigung Hanne Siegmeier)
Angestrahlter Obelisk vor dem 1. Pylon des Luxortempels

                                (Bild: Peter Alscher)                               (Bild: Peter Alscher)

Am letzten Abend in Luxor - dem früheren Theben - war noch Gelegenheit zu einem Bummel über den Basar. Hier geht es richtig orientalisch zu! Und weil überall  gehandelt und gefeilscht wurde, stürzten auch wir uns in Getümmel und versuchten, aus dem Riesenangebot an Souvenirs ein paar Schnäppchen zu ergattern.  

Wer sich zusammen mit Freunden ins Getümmel stürzt, hatte meist mehr Spaß und mehr Erfolg beim Handeln und Feilschen. Gewisse Feilschrituale - wie erst mal Desinteresse zeigen oder Ähnliches - halfen uns manchmal einen noch halbwegs anständigen Preis zu erzielen.

Bei Touristen besonders beliebt sind Gallabijas (die traditionellen Obergewänder der Ägypter), Papyrusbilder oder kleine Statuetten.  Wer den dafür geforderten Preis um die Hälfte drückte, hatte gut „gefeilscht“, ansonsten vielleicht eine kleine „Entwicklungshilfe“ geleistet.    

Ein überdachter Touristenbasar verbindet den Tempel mit dem Fluss und als Besucher muss man zwischen aufdringlichen Händlern, die dünne Baumwollschals, Gallabijas (die traditionellen Obergewänder der Ägypter), und Statuen in jeder Form und Größe, Spießruten laufen.
                                                                                   (Bilder:
Nefershapiland)


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